Sachbearbeiterin Vorstellungsgespräch Fragenkatalog
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Sachbearbeiterin Vorstellungsgespräch Fragenkatalog
Hallo
Ich habe mich bei einer schweizer Firma als Technischer Sachbearbeiter (Arbeitsvorbereitung) beworben.
Habe jetzt von denen per Email einen Fragekatalog erhalten und bräuchte mal etwas Unterstützung/Tipps,was man da so schreiben kann.
Ich nehme mal an,die wollen sich wohl so die Fahrtkosten sparen bzw. vorselektieren,ob es sich lohnt die Person zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen.
Danke für eure Hilfe im Voraus.
1. Was erwarten Sie von Ihrem zukünftigen Arbeitgeber?
2. Welche Anforderungen muss Ihre zukünftige Stelle erfüllen?
3. In welchem Bereich bewegt sich Ihr Wunschsalär?
4. Unter welchen Arbeitsbedingungen erzielen Sie die besten Resultate?
5. Welches sind Ihre grössten Erfolge? Wie haben Sie diese erreicht?
6. Weshalb suchen Sie eine neue Herausforderung? Weshalb in der Schweiz?
7. Welches sind Ihre mittelfristigen Ziele?
8. Welche persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen Sie?
9. Welche Kündigungsfrist müssen Sie berücksichtigen?
Hier an was ich so gedacht habe,bin aber für Verbesserungen dankbar!
Zu 1. Die Möglichkeit meine Fähigkeiten einzusetzen, Leistung zu erbringen und Anerkennung zu erhalten.
Zu 2. Zu Beginn erwarte ich eine intensive Einschulungsphase, in der ich für diese Position eingearbeitet werde. Gutes Betreibsklima, leistungsorientierte Entlohnung und vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten sprich eine abwechslungsreiche Tätigkeit und Weiterbildungsmöglichkeiten gehören ebenfalls zu meinen Anforderungen an die von Ihnen ausgeschriebene Stelle.
Zu 3. Muss ich noch in Erfahrung bringen,hab aber vor andere Firmen in der Schweiz mit ähnlichen Stellen anzurufen und nachzufragen,was die so bezahlen würden. Oder weiss da jemand was besseres,falls ich keine konkrete Zahl nennen kann. Kann man das irgendwie anders umschreiben? Schliesslich will ich den Job.
Zu 4. Was kann man da schreiben?
Zu 5. Optimierung von Arbeitsabläufen,was zu Kosteneinsparungen geführt hat.
Zu 6. Was schreibt man da? Bin arbeitslos und suche einen neuen Job.
Warum Schweiz? Ich hab gelesen,dass dort die Chancen einen Job zu bekommen (geringere Arbeitslosenquote) besser sein sollen als hier bei uns. Was ich noch gut finde,dass die Kinder in der Schule 3-sprachig unterrichtet werden (deutsch,französich,italienisch).
Zu 7. Ich möchte meinen Erfahrungsschatz und mein bisheriges Wissen solide durch Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten ausbauen, um einen stetigen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten zu können.
Zu 8. Teamfähigkeit, Organisationsgeschick, Kommunikationsstärke, zielorientiertes Arbeiten, Gesprächsbereitschaft, Kritikfähigkeit, Loyalität, Durchsetzungsvermögen, Anpassungsfähigkeit
Zu 9. Keine (Anmerkung von mir: Bin z.Zt. arbeitssuchend)
Ich habe mich bei einer schweizer Firma als Technischer Sachbearbeiter (Arbeitsvorbereitung) beworben.
Habe jetzt von denen per Email einen Fragekatalog erhalten und bräuchte mal etwas Unterstützung/Tipps,was man da so schreiben kann.
Ich nehme mal an,die wollen sich wohl so die Fahrtkosten sparen bzw. vorselektieren,ob es sich lohnt die Person zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen.
Danke für eure Hilfe im Voraus.
1. Was erwarten Sie von Ihrem zukünftigen Arbeitgeber?
2. Welche Anforderungen muss Ihre zukünftige Stelle erfüllen?
3. In welchem Bereich bewegt sich Ihr Wunschsalär?
4. Unter welchen Arbeitsbedingungen erzielen Sie die besten Resultate?
5. Welches sind Ihre grössten Erfolge? Wie haben Sie diese erreicht?
6. Weshalb suchen Sie eine neue Herausforderung? Weshalb in der Schweiz?
7. Welches sind Ihre mittelfristigen Ziele?
8. Welche persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen Sie?
9. Welche Kündigungsfrist müssen Sie berücksichtigen?
Hier an was ich so gedacht habe,bin aber für Verbesserungen dankbar!
Zu 1. Die Möglichkeit meine Fähigkeiten einzusetzen, Leistung zu erbringen und Anerkennung zu erhalten.
Zu 2. Zu Beginn erwarte ich eine intensive Einschulungsphase, in der ich für diese Position eingearbeitet werde. Gutes Betreibsklima, leistungsorientierte Entlohnung und vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten sprich eine abwechslungsreiche Tätigkeit und Weiterbildungsmöglichkeiten gehören ebenfalls zu meinen Anforderungen an die von Ihnen ausgeschriebene Stelle.
Zu 3. Muss ich noch in Erfahrung bringen,hab aber vor andere Firmen in der Schweiz mit ähnlichen Stellen anzurufen und nachzufragen,was die so bezahlen würden. Oder weiss da jemand was besseres,falls ich keine konkrete Zahl nennen kann. Kann man das irgendwie anders umschreiben? Schliesslich will ich den Job.
Zu 4. Was kann man da schreiben?
Zu 5. Optimierung von Arbeitsabläufen,was zu Kosteneinsparungen geführt hat.
Zu 6. Was schreibt man da? Bin arbeitslos und suche einen neuen Job.
Warum Schweiz? Ich hab gelesen,dass dort die Chancen einen Job zu bekommen (geringere Arbeitslosenquote) besser sein sollen als hier bei uns. Was ich noch gut finde,dass die Kinder in der Schule 3-sprachig unterrichtet werden (deutsch,französich,italienisch).
Zu 7. Ich möchte meinen Erfahrungsschatz und mein bisheriges Wissen solide durch Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten ausbauen, um einen stetigen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten zu können.
Zu 8. Teamfähigkeit, Organisationsgeschick, Kommunikationsstärke, zielorientiertes Arbeiten, Gesprächsbereitschaft, Kritikfähigkeit, Loyalität, Durchsetzungsvermögen, Anpassungsfähigkeit
Zu 9. Keine (Anmerkung von mir: Bin z.Zt. arbeitssuchend)
Hier sollte man wirklich antworten, was man von der Stelle an sich erwartet und nicht vom Unternehmen.2. Welche Anforderungen muss Ihre zukünftige Stelle erfüllen?
Man könnte auf die Arbeitsorganisation eingehenm bzw. auf das Mitarbeiterklima.4. Unter welchen Arbeitsbedingungen erzielen Sie die besten Resultate?
Dass du arbeitslos bist, würde ich nicht als primäre Begründung angeben.6. Weshalb suchen Sie eine neue Herausforderung? Weshalb in der Schweiz?
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Sachbearbeiterin Vorstellungsgespräch heute (Tipps für alle)
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich heute bei einem sehr langen VG war und mir vorher viele Anregungen hier geholt habe, möchte ich meine Erfahrungen mal weitergeben
Zuerst hatte ich ein VG mit dem Personalchef des Unternehmens und musste einen Test machen, zuerst bekam ich einen Bogen mit ca. 60 Eigenschaften. Da sollte ich ankreuzen welche Eigenschaften ich denke, dass andere sie von mir erwarten. Dann musste ich umdrehen, da waren fast alle Eigenschaften nochmal und ich sollte ankreuzen, welche ich tatsächlich besitze.
Danach bekam ich einen Test mit 50 Fragen, dafür hatte ich 12 min Zeit, wobei mir gleich gesagt wurde, dass das nicht zu schaffen sei (ich hab ca. 35 geschafft). Das waren einige Matheaufgaben (Prozente, kleine Textaufgaben) und Sprachfragen, z.B. das Gegenteil von künstlich ist...und dann drei Antwortmöglichkeiten oder z.B. 2 Aussagen und eine dritte und dann sollte man sagen, ob die dritte nun wahr, falsch oder unsicher ist.
Danach wurde meine Bewerbung besprochen, was ich über das Unternehmen weiß, was ich erwarte, was ich in meiner Ausbildung gelernt habe usw. Zum Schluss wurden vertragliche Sachen besprochen: Arbeitszeit, Urlaub, Gehalt, Sozialleistungen usw. und allgemeines zu dem zukünftigen Arbeitsplatz (Aufgaben, Team, Arbeitszeit)
Da waren 1,5 Stunden um, danach kam der Teamleiter in den Raum, also der zukünftige, direkte Vorgesetzte. Da bekam ich dann einen Geschäftsbrief mit formalen, grammatikalischen und Rechtschreibfehlern, welches ich verbessern sollte. Dann folgten viele "typische" Fragen
- Stärken/Schwächen
- Was verstehen Sie unter Teamarbeit?
- Wie wichtig ist Ehrlichkeit für Sie?
- Definieren Sie Zuverlässigkeit
- Was haben Sie bisher mit Word/Excel/SAP gemacht?
- Wie würden Sie reagieren, wenn Ihnen ein schwerwiegender Fehler unterlaufen ist?
- Was verstehen Sie unter Stress?
- Wie gehen Sie mit Stress um?
- Was macht mich als Mensch aus?
und zum Schluss: warum sind Sie genau die Richtige für die Stelle?
Das ging dann insgesamt auch nochmal 1,5 Stunden. Kann sein, dass ich die ein oder andere Frage vergessen habe.
Es waren alle sehr nett und freundlich dort.
Ich hoffe, ich konnte euch damit einen kleinen Einblick geben und zeigen, was euch evtl auch mal erwarten könnte
Sind ziemlich die Fragen, die auch schon unter der Rubrik: typische Fragen zusammengefasst wurden.
Liebe Grüße, euer Schlumpf
nachdem ich heute bei einem sehr langen VG war und mir vorher viele Anregungen hier geholt habe, möchte ich meine Erfahrungen mal weitergeben

Zuerst hatte ich ein VG mit dem Personalchef des Unternehmens und musste einen Test machen, zuerst bekam ich einen Bogen mit ca. 60 Eigenschaften. Da sollte ich ankreuzen welche Eigenschaften ich denke, dass andere sie von mir erwarten. Dann musste ich umdrehen, da waren fast alle Eigenschaften nochmal und ich sollte ankreuzen, welche ich tatsächlich besitze.
Danach bekam ich einen Test mit 50 Fragen, dafür hatte ich 12 min Zeit, wobei mir gleich gesagt wurde, dass das nicht zu schaffen sei (ich hab ca. 35 geschafft). Das waren einige Matheaufgaben (Prozente, kleine Textaufgaben) und Sprachfragen, z.B. das Gegenteil von künstlich ist...und dann drei Antwortmöglichkeiten oder z.B. 2 Aussagen und eine dritte und dann sollte man sagen, ob die dritte nun wahr, falsch oder unsicher ist.
Danach wurde meine Bewerbung besprochen, was ich über das Unternehmen weiß, was ich erwarte, was ich in meiner Ausbildung gelernt habe usw. Zum Schluss wurden vertragliche Sachen besprochen: Arbeitszeit, Urlaub, Gehalt, Sozialleistungen usw. und allgemeines zu dem zukünftigen Arbeitsplatz (Aufgaben, Team, Arbeitszeit)
Da waren 1,5 Stunden um, danach kam der Teamleiter in den Raum, also der zukünftige, direkte Vorgesetzte. Da bekam ich dann einen Geschäftsbrief mit formalen, grammatikalischen und Rechtschreibfehlern, welches ich verbessern sollte. Dann folgten viele "typische" Fragen
- Stärken/Schwächen
- Was verstehen Sie unter Teamarbeit?
- Wie wichtig ist Ehrlichkeit für Sie?
- Definieren Sie Zuverlässigkeit
- Was haben Sie bisher mit Word/Excel/SAP gemacht?
- Wie würden Sie reagieren, wenn Ihnen ein schwerwiegender Fehler unterlaufen ist?
- Was verstehen Sie unter Stress?
- Wie gehen Sie mit Stress um?
- Was macht mich als Mensch aus?
und zum Schluss: warum sind Sie genau die Richtige für die Stelle?
Das ging dann insgesamt auch nochmal 1,5 Stunden. Kann sein, dass ich die ein oder andere Frage vergessen habe.
Es waren alle sehr nett und freundlich dort.
Ich hoffe, ich konnte euch damit einen kleinen Einblick geben und zeigen, was euch evtl auch mal erwarten könnte

Liebe Grüße, euer Schlumpf

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Hehe, ich glaube, nun bin ich für alle nächsten Gespräche gewappnet 
Das war eine Bewerbung als Sachbearbeiterin Abrechnungsassistenz.
Das mit der Zusage glaube ich eher nicht, ich müsste dann umziehen und eine Fernbeziehung führen, das fand der Chef nicht so gut, weil wohl schon so viele deswegen wieder gegangen sind, weil sie das nicht ausgehalten haben, ihren Partner nur am Wochenende zu sehen...

Das war eine Bewerbung als Sachbearbeiterin Abrechnungsassistenz.
Das mit der Zusage glaube ich eher nicht, ich müsste dann umziehen und eine Fernbeziehung führen, das fand der Chef nicht so gut, weil wohl schon so viele deswegen wieder gegangen sind, weil sie das nicht ausgehalten haben, ihren Partner nur am Wochenende zu sehen...
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Vorstellungsgespräch als Sachbearbeiterin
Nabend zusammen!
Ich bin nun auch endlich zu einem VG eingeladen worden, bin aber grad etwas ratlos...
Ich hab in einem anderen Thema gesehen, daß man als Großhandelskaufmann einen Anzug anziehen sollte. Meine Ausbildung habe ich als Großhandelskauffrau abgeschlossen, einige Jahre nun als Sachbearbeiterin gearbeitet und habe mich nun wieder als Sachbearbeiterin beworben.
Zu meinem Problem: Ich hatte eigentlich gehofft, zum VG mit guter Jeans, schwarzem Oberteil und gutem Strick-Pulli bzw Strick-Jacke gehen zu können.
Ist das total underdressed? Wirklich im Anzug?
HELPPPPPP!
Will auch nicht overdressed sein. Wie findet man die Balance? Oder Jeans mit Blazer?
Danke im voraus für Eure Hilfe!
Ich bin nun auch endlich zu einem VG eingeladen worden, bin aber grad etwas ratlos...
Ich hab in einem anderen Thema gesehen, daß man als Großhandelskaufmann einen Anzug anziehen sollte. Meine Ausbildung habe ich als Großhandelskauffrau abgeschlossen, einige Jahre nun als Sachbearbeiterin gearbeitet und habe mich nun wieder als Sachbearbeiterin beworben.
Zu meinem Problem: Ich hatte eigentlich gehofft, zum VG mit guter Jeans, schwarzem Oberteil und gutem Strick-Pulli bzw Strick-Jacke gehen zu können.
Ist das total underdressed? Wirklich im Anzug?
HELPPPPPP!

Danke im voraus für Eure Hilfe!
Warten auf Antwort?!
Morgen zusammen,
auf meine Kleidungs-Frage hatte leider keiner eine Antowrt parat.
Mein VG war mittlerweile auch schon, vor etwa 11 Tagen.
Bei Ende des Gesprächs sagte man mir, daß man auf mich zurückkommen würde, und wenn man nichts von sich hören lässt, sollte ich mich melden.
(Man sagte mir bereits, daß es noch zwei Bewerber gibt, die wohl noch kein VG hatten.) Ich denke also, sie wollten erstmals noch die Mitberwerber sich ansehen.
Problem bei mir ist, daß ich in meiner jetzigen Branche sehr gut verdiene und dies im Fragebogen auch korrekt so angegeben habe. Im zukünftigen Job würde ich knappe 400-500 Euro weniger verdienen, was aber nicht wirklich ein Problem wäre, weil die Mietkosten dort halt günstiger als in der Großstadt sind. (Das hatte ich im Gespräch auch so gesagt.)
Soll ich nun dort anrufen? Oder eine Mail schreiben und mich für das Gespräch nochmals bedanken? Soll ich dann auch nochmal den Faktor anbringen und erklären, daß ich trotz des etwas niedrigeren Gehaltes die Stelle interessant finde?
Ich will den Job eigentlich sehr gern haben, weiß aber auch, daß ich eventuell nicht die besten Chancen haben werde.
Grüße, die Com
auf meine Kleidungs-Frage hatte leider keiner eine Antowrt parat.
Mein VG war mittlerweile auch schon, vor etwa 11 Tagen.
Bei Ende des Gesprächs sagte man mir, daß man auf mich zurückkommen würde, und wenn man nichts von sich hören lässt, sollte ich mich melden.
(Man sagte mir bereits, daß es noch zwei Bewerber gibt, die wohl noch kein VG hatten.) Ich denke also, sie wollten erstmals noch die Mitberwerber sich ansehen.
Problem bei mir ist, daß ich in meiner jetzigen Branche sehr gut verdiene und dies im Fragebogen auch korrekt so angegeben habe. Im zukünftigen Job würde ich knappe 400-500 Euro weniger verdienen, was aber nicht wirklich ein Problem wäre, weil die Mietkosten dort halt günstiger als in der Großstadt sind. (Das hatte ich im Gespräch auch so gesagt.)
Soll ich nun dort anrufen? Oder eine Mail schreiben und mich für das Gespräch nochmals bedanken? Soll ich dann auch nochmal den Faktor anbringen und erklären, daß ich trotz des etwas niedrigeren Gehaltes die Stelle interessant finde?
Ich will den Job eigentlich sehr gern haben, weiß aber auch, daß ich eventuell nicht die besten Chancen haben werde.

Grüße, die Com
Re: Warten auf Antwort?!
Morgen Commander!

auf meine Kleidungs-Frage hatte leider keiner eine Bei Ende des Gesprächs sagte man mir, daß man auf mich zurückkommen würde, und wenn man nichts von sich hören lässt, sollte ich mich melden.[/quote]
Normalerweise bin ich persönlich kein Fan schnellen "Nachfassens"... aber DIESE Formulierung klingt mir schon beinahe wie eine indirekte Aufforderung... so nach dem Motto: "Denken Sie noch einmal in Ruhe darüber nach, ob Sie tatsächlich für diese Kohle arbeiten wollen. Wir glauben es nicht wirklich... aber sagen Sie Bescheid, wenn wir diesbezüglich falsch liegen..."...
In Deinem Fall war es (meiner groben Erinnerung nach) auch so, dass ein langer Umzug zur Debatte stände?!? Das würde die Sicherheit, mit der man bei positiver Entscheidung auf Dich bzw. Deinen tatsächlichen Arbeitsantritt zählen kann, ja noch einmal reduzieren. Die Kombination von hohen Umzugskosten PLUS niedrigerem Gehalt in Verbindung mit einem kleineren Ort (den viele ja schon einmal a priori als weniger attraktiv erachten würden) scheint wirklich nicht für eine besonders hohe Motivation Deinerseits zu sprechen. Von daher könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass man Deine Rückmeldung als eine Art "Götterurteil" betrachtet...
Ich würde mich tatsächlich noch einmal zurückmelden... wobei ich auf die Gehaltsfrage wohl eher nicht eingehen würde. Ich würde mich eher auf die Attraktivität von Ort und Aufgabe konzentrieren - warum Du gerne DORT arbeiten willst, obwohl Dir in der grossen Stadt (und Firma?) theoretisch alle Möglichkeiten offen stünden. Das ist der Punkt, wo der Hase im Pfeffer liegt. WIE GERNE willst Du? Das Geld kommt da m. E. eher verschärfend als ursächlich dazu...
Ich gehe davon aus, dass Du immer und überall weit besser gekleidet bist, als jede(r), der/die hier öfters auf Fragen antwortet... möglicherweise mit Ausnahme von **mizi**...Commander hat geschrieben:auf meine Kleidungs-Frage hatte leider keiner eine Antowrt parat.

auf meine Kleidungs-Frage hatte leider keiner eine Bei Ende des Gesprächs sagte man mir, daß man auf mich zurückkommen würde, und wenn man nichts von sich hören lässt, sollte ich mich melden.[/quote]
Normalerweise bin ich persönlich kein Fan schnellen "Nachfassens"... aber DIESE Formulierung klingt mir schon beinahe wie eine indirekte Aufforderung... so nach dem Motto: "Denken Sie noch einmal in Ruhe darüber nach, ob Sie tatsächlich für diese Kohle arbeiten wollen. Wir glauben es nicht wirklich... aber sagen Sie Bescheid, wenn wir diesbezüglich falsch liegen..."...

In Deinem Fall war es (meiner groben Erinnerung nach) auch so, dass ein langer Umzug zur Debatte stände?!? Das würde die Sicherheit, mit der man bei positiver Entscheidung auf Dich bzw. Deinen tatsächlichen Arbeitsantritt zählen kann, ja noch einmal reduzieren. Die Kombination von hohen Umzugskosten PLUS niedrigerem Gehalt in Verbindung mit einem kleineren Ort (den viele ja schon einmal a priori als weniger attraktiv erachten würden) scheint wirklich nicht für eine besonders hohe Motivation Deinerseits zu sprechen. Von daher könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass man Deine Rückmeldung als eine Art "Götterurteil" betrachtet...

Ich würde mich tatsächlich noch einmal zurückmelden... wobei ich auf die Gehaltsfrage wohl eher nicht eingehen würde. Ich würde mich eher auf die Attraktivität von Ort und Aufgabe konzentrieren - warum Du gerne DORT arbeiten willst, obwohl Dir in der grossen Stadt (und Firma?) theoretisch alle Möglichkeiten offen stünden. Das ist der Punkt, wo der Hase im Pfeffer liegt. WIE GERNE willst Du? Das Geld kommt da m. E. eher verschärfend als ursächlich dazu...

WIE gerne ich dort arbeiten will, kann man sich kaum vorstellen!
Eigentlich halten mich viele für bekloppt, daß ich aus meiner jetzigen Anstellung raus will, und die Arbeitszeiten bei der neuen Firma sind nicht jedermanns Sache.
Aber die Branche gefällt mir (Heimtierbedarf), und ich bin eher Fan von kleineren Städten, als vom Ruhrpott. (Hast bestimmt nachgelesen, gib`s zu!)
Gut, stand für mich sowieso eigentlich schon fest, daß ich mich zurück melde.
Dann werd ich das telefonisch machen, finde ich wohl auch besser als "mal eben schnell" eine Mail zu "kritzeln".
Ich hatte mich übrigens für Bluse, gute, dunkle Jeans, hohe Schuhe und schwarzer Blazer entschieden. Fand ich irgendwie im Nachhinein auch gut, weil ich dann beim Gespräch mit der Geschäftsführung, sollte ich in die nächste Runde kommen, dann im Anzug erscheinen kann.
Danke für die Antwort!

Eigentlich halten mich viele für bekloppt, daß ich aus meiner jetzigen Anstellung raus will, und die Arbeitszeiten bei der neuen Firma sind nicht jedermanns Sache.
Aber die Branche gefällt mir (Heimtierbedarf), und ich bin eher Fan von kleineren Städten, als vom Ruhrpott. (Hast bestimmt nachgelesen, gib`s zu!)

Gut, stand für mich sowieso eigentlich schon fest, daß ich mich zurück melde.
Dann werd ich das telefonisch machen, finde ich wohl auch besser als "mal eben schnell" eine Mail zu "kritzeln".
Ich hatte mich übrigens für Bluse, gute, dunkle Jeans, hohe Schuhe und schwarzer Blazer entschieden. Fand ich irgendwie im Nachhinein auch gut, weil ich dann beim Gespräch mit der Geschäftsführung, sollte ich in die nächste Runde kommen, dann im Anzug erscheinen kann.
Danke für die Antwort!

Habe ich nicht - damit Du's nur weisst, Commander! Ich habe allerdings ein ziemlich gutes Gedächtnis für alles, was irgendwie "special" ist. Bei Dir erinnere ich mich z. B. noch gut an das "kecke" Bild (nicht nur an das Wort, sondern sogar an den Gesichtsausdruck)... und diese tolle "Herzblut"-Bewerbung bei dem Theater! Sogar an Deinen Wunschort (weil ich mich selbst spontan gefragt habe, wer um was in der Welt wohl ausgerechnet da hin möchte und warum). "Normale" Sachen vergesse ich dagegen überdurchschnittlich schnell... so schnell, dass es mich manchmal selbst erschreckt. Das fällt einfach geradeaus von oben nach unten durch. Bei den typischen Satzbaustein-Bewerbungen hier geht es mir (ganz ehrlich) so, dass ich den vorangegangenen Satz beim nächsten schon vergessen habe... und wenn ich durch bin, weiss ich nichts mehr. Deshalb schreibe ich dann auch nichts...Commander hat geschrieben:Hast bestimmt nachgelesen, gib`s zu!

Echt? M. E. verhält es sich genau umgekehrt: Im "Kritzeln" einer Mail mit Hand und Fuss liegt doch in aller Regel eine andere Dimension der inneren Auseinandersetzung mit dem Thema, als wenn man sich locker vom Hocker den Hörer greift, oder?!? Was nicht heisst, dass ein Anruf von einer Person mit Improvisationstalent und Charme (einer angenehmen Stimme sowieso) unter'm Strich nicht trotzdem besser wirken kann. Zeig Dich einfach von Deiner Schokoladenseite - welche auch immer das ist...Commander hat geschrieben:Gut, stand für mich sowieso eigentlich schon fest, daß ich mich zurück melde.
Dann werd ich das telefonisch machen, finde ich wohl auch besser als "mal eben schnell" eine Mail zu "kritzeln".

Das heißt also, ich soll dort persönlich vorbei und dem Zuständigen meine Schokoladenseite zeigen???
(Darf man hier sowas zum Spaß schreiben???)
Spaß bei Seite.
So gesehen, hast Du natürlich Recht. An Mails hält man sich länger auf, als man kurz den Hörer in die Hand zu nehmen.
Das mit dem Theater hat nicht geklappt, aber ich werde es dann halt so halten, wie bisher: Im Berufleben meine bisherige Sache weitermachen, und im Privaten mich dann auf die Bühne stellen und mit "meiner" Truppe weiter rumrödeln.

Spaß bei Seite.

Das mit dem Theater hat nicht geklappt, aber ich werde es dann halt so halten, wie bisher: Im Berufleben meine bisherige Sache weitermachen, und im Privaten mich dann auf die Bühne stellen und mit "meiner" Truppe weiter rumrödeln.
Ordnungsamt-Vorstellungsgespräch als Sachbearbeiterin
Hallo ihr lieben,
ich bin ganz neu hier und schieße gleich mit Fragen an. Ich habe nähmlich nächste Woche ein Vorstellungsgespräch beim Ordnungsamt als Sachbearbeiterin in Gewerbeprüfdienst. Dieses Gespräch soll nach Fragenkatalog stattfinden. Meine Frage wäre, ob jemand von euch schon so etwas gehört hat? auf was evtl soll ich mich vorbereiten? ich habe seit über 10 Jahren kein Bewerbungsgespräch gehabt, weiß gar nicht mehr was mich erwartet
Schöne Grüße
Jolanda
ich bin ganz neu hier und schieße gleich mit Fragen an. Ich habe nähmlich nächste Woche ein Vorstellungsgespräch beim Ordnungsamt als Sachbearbeiterin in Gewerbeprüfdienst. Dieses Gespräch soll nach Fragenkatalog stattfinden. Meine Frage wäre, ob jemand von euch schon so etwas gehört hat? auf was evtl soll ich mich vorbereiten? ich habe seit über 10 Jahren kein Bewerbungsgespräch gehabt, weiß gar nicht mehr was mich erwartet

Schöne Grüße
Jolanda
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- Bewerbungshelfer
- Beiträge: 1961
- Registriert: 20.12.2015, 15:18
Genau kenne ich mich damit nicht aus, die Aufgaben des O-Amts unterscheiden sich auch von Ort zu Ort. Ich würde mich schlau machen über Tagespolitik, Ortskenntnisse vertiefen und schauen, was genau das Ordnungsamt, bei dem Du Dich beworben hast, in Deinem Ort macht. Einbürgerungen, Adressänderungen, Leinenpflicht, Ruhezeiten, Gewerbescheine - das Feld ist weit.
Viel Glück!
Viel Glück!
Grundsätzlich kann man sich doch mit den typischen Fragen ganz allgemein auf jedes Vorstellungsgespräch vorbereiten: typische-fragen-in-einem-vorstellungsgespraech-t40.html
Es geht immer um die Darstellung der eigenen Eignung für die Stelle, indem Qualifikationen, Kenntnisse, Erfahrungen und Stärken in Bezug zu den Anforderungen der Stelle gestellt werden.
Wenn man dazu noch über die Produkte und Dienstleistungen des AG informiert ist und auch am Themenbereich interessiert ist, dann hilft nur noch üben, üben, üben...
Es geht immer um die Darstellung der eigenen Eignung für die Stelle, indem Qualifikationen, Kenntnisse, Erfahrungen und Stärken in Bezug zu den Anforderungen der Stelle gestellt werden.
Wenn man dazu noch über die Produkte und Dienstleistungen des AG informiert ist und auch am Themenbereich interessiert ist, dann hilft nur noch üben, üben, üben...

Vorstellungsgespräch mit Probearbeiten - wie anziehen?
Ich hab bald ein Vorstellungsgespräch und soll danach noch ca. 2 Std. Probearbeiten.
Jetzt bin ich bisschen ratlos, was anziehen. Ursprünglich hatte ich mir Blazer und Bluse gekauft, dazu eine passende Hose. In Blazer und Bluse fühle ich mich auch wohl, in der Hose nicht so.
Da ja das Vorstellungsgespräch gekoppelt ist mit Probearbeiten, hab ich überlegt, ob es ok wäre, doch ne Jeans zu tragen. Es handelt sich um einen Job als Sachbearbeiterin (Personal).
Was würdet Ihr raten?
Jetzt bin ich bisschen ratlos, was anziehen. Ursprünglich hatte ich mir Blazer und Bluse gekauft, dazu eine passende Hose. In Blazer und Bluse fühle ich mich auch wohl, in der Hose nicht so.
Da ja das Vorstellungsgespräch gekoppelt ist mit Probearbeiten, hab ich überlegt, ob es ok wäre, doch ne Jeans zu tragen. Es handelt sich um einen Job als Sachbearbeiterin (Personal).
Was würdet Ihr raten?
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- Bewerbungshelfer
- Beiträge: 656
- Registriert: 12.06.2016, 13:37
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- Bewerbungshelfer
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- Registriert: 25.02.2016, 09:55
Also erstmal herzlichen Glückwunsch!
Mit einer Jeans war ich noch nie beim Vorstellungsgespräch - hatte aber auch schon drüber nachgedacht. Wenn, dann würde ich eine ganz, ganz dunkelblaue oder auch ein schwarze wählen. Neu, eng und ohne Verwaschungen. Alternativ könntest Du auch die Passform der Stoffhose variieren, falls es der Sitz ist, der Dich stört.

Mit einer Jeans war ich noch nie beim Vorstellungsgespräch - hatte aber auch schon drüber nachgedacht. Wenn, dann würde ich eine ganz, ganz dunkelblaue oder auch ein schwarze wählen. Neu, eng und ohne Verwaschungen. Alternativ könntest Du auch die Passform der Stoffhose variieren, falls es der Sitz ist, der Dich stört.
Kleidungsvorschriften gibt es ja sowieso nicht mehr; alles löst sich auf.
Was heißt "nicht so wohlfühlen"? Es geht um zwei, drei Stunden. Man kann sich eben nicht immer 100% wohlfühlen... Der Schnitt und die Qualität der "passenden Hose" hindert dich doch nicht bei der Ausübung der Tätigkeit als Sachbearbeiterin.
Was heißt "nicht so wohlfühlen"? Es geht um zwei, drei Stunden. Man kann sich eben nicht immer 100% wohlfühlen... Der Schnitt und die Qualität der "passenden Hose" hindert dich doch nicht bei der Ausübung der Tätigkeit als Sachbearbeiterin.
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- Bewerbungshelfer
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- Registriert: 12.06.2016, 13:37
Oh, ich sehe jetzt erst, dass es nicht der reine Probearbeiten-Termin ist, sondern dass es auch um ein Vorstellungsgespräch geht. Da würde ich einen Tick schicker gehen als später im Job. Und ich muss mich meinem Vorredner anschließen, was ist an einer Stoffhose unbequem oder so, dass man sich nicht drin wohlfühlt. Ich gehe davon aus, dass sie passt.BlackDiamond hat geschrieben:Ich würde jetzt nicht in Stoffhose gehen, wenn du später absolut nicht vorhast, jemals eine zu tragen. Du musst dich ja auch wohl fühlen.
Danke für Eure Antworten!
Und danke auch Charlie Schmidt
Nicht so einfach. Ich hab beim Einkaufen einige Läden abgeklappert und habe keine Stoffhose mit passendem Schnitt gefunden. Irgendwann musste ich mich für eine entscheiden und dann eben für eine, die wenigstens so einigermaßen passt, aber der Schnitt ist trotzdem doof und sagt mir nicht zu.
Aber da ich an der Hose nichts ändern kann, habe ich nun an dem geplanten Schuhwerk etwas geändert, und siehe da: ich fühle mich schon viel wohler
Und danke auch Charlie Schmidt

Nicht so einfach. Ich hab beim Einkaufen einige Läden abgeklappert und habe keine Stoffhose mit passendem Schnitt gefunden. Irgendwann musste ich mich für eine entscheiden und dann eben für eine, die wenigstens so einigermaßen passt, aber der Schnitt ist trotzdem doof und sagt mir nicht zu.
Aber da ich an der Hose nichts ändern kann, habe ich nun an dem geplanten Schuhwerk etwas geändert, und siehe da: ich fühle mich schon viel wohler
