tut mir Leid, dass es so lang wird:
Ich habe vor mich um ein Praktikum beim Fotografen zu bewerben. Im Rahmen dessen habe ich mich im Internet schlau gemacht und wenn ich an meinen letzten Versuch in diesem Anliegen zurück denke, dann kommen mir gewisse Zweifel auf, ob ich das überhaupt richtig angehe.
Der Punkt ist der: als Begründung wurde mir damals gesagt, das mein Passbild nicht angemessen wäre. Dieses hatte ich selber gemacht, nun bin ich aber nicht sehr fotogen und hatte offensichtlich nicht das richtige Gespür und die Technik dafür (heute hätte ich z. B. Zugang zu einem Fotostudio) - war dumm, ich weiß. Da es nun ingesamt zwei verschiedene Fotografen waren, die dies behauptet hatten, weis ich nicht, ob das die Wahrheit war oder nicht. Denn bemängelt wurde sonst nichts, sowohl an den Bewerbungsunterlagen als auch den abgegebene Arbeitsproben, im Gegenteil, ich wurde hoch gelobt und befinde mich seit dem bei einem der beiden auf der Warteliste - nebenbei: wie ist das einzuschätzen?.
Nun will ich einen zweiten Versuch starten und mein Anschreiben überarbeiten. Im Rahmen dessen sind mir gewisse Zweifel am Damaligen aufgetreten, sowohl was Inhalt als auch die Gestaltung angeht. Zu erwähnen ist, dass ich meine Unterlagen damals von 2 meiner Lehrer (darunter Text-&Werbelehrerin sowie Deutschlehrerin) habe darüber schauen lassen. Auch sie hatten nichts zu bemängeln, in beiderlei Hinsicht.
So durfte ich feststellen, das ich keinen Briefkopf hatte. Ist der nun Pflicht oder nicht (habe die Unterlagen damals persöhnlich abgegeben)? Ich bin irritiert. Müssen darüber hinaus z. B. echt 24,1mm Rand links, rechts 8,1mm bis 10mm und oben und unten jeweils 16,9mm Rand bestehen? Finde ich krass extrem, wie würden die das denn nach messen wollen?
Da ich mein Anschreiben wie auch den Rest etwas gestalterisch abheben möchte, frage ich mich nun auch, in wie weit das möglich ist. Ich habe sogar gelesen, dass man eher Serifenbetonte-Schriften als Serifenlose-Schriften nehmen sollte

Erhebliche Probleme macht mir auch die Einleitung. Ich stehe da total auf dem Schlauch und komm mir extrem unfähig vor. Damals ging es wunderbar von der Hand. Normalerweise habe ich keine Probleme damit. Schreiben macht mir im Allgemeinen auch Spaß! Ich bin offensichtlich total durcheinander.
Mittlerweile weiß ich eigentlich gar nicht mehr, wie ich überhaupt nur irgendwas formulieren soll. Dabei ist das Praktikum freiwillig für die kommenden oder auch darauf folgenden Ferein geplant. Ich habe irgendwie nur noch das Wort Absage im Kopf

Außerdem Denke ich immer zu, dass ich was vergesse zu erwähnen. Und dann ist es am Ende mehr als eine Seite LOL
Ich werde nun mal mein damaliges Anschreiben und anschließend meinen neuen Versuch hochladen. Hoffe, ich könnt mir helfen, denn ich versinke im Chaos und mir brummt der Schädel! Hab´s schon mit einer Liste veruscht, aber naja - ich habe auch gewisse Probleme mit Selbstvertrauen und Enscheidungsfähigkeit gepaart mit teilweise extremen Perfektionismus, was die Sache ziemlich erschwert.
Kurz noch zu meiner Person: Mache momentan eine Ausbildung zum GrafikDesigner (im zweiten Lehrjahr) und interessiere mich mittlerweile zunehmend mehr für Fotografie (Bestandteil der Ausbildung). Ich habe bereits Einblick in den Berufsalltag erfahren dürfen (eintägiges Praktikum) und versuche mich privat soweit mir möglich weiter zu bilden. Hab außerdem ein allgemeines ABI mit wirtschaftlicher Fachrichtung - ist aber nicht mehr mein Interessensschwerpunkt, ging mehr um das ABI an sich.
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Sehr geehrte/r ...,
gerne würde ich im Rahmen eines Praktikums in Ihrem Betrieb
Erfahrungen zum Berufsfeld des Fotografen sammeln.
Zur Zeit besuche ich das 3-jährige Berufskolleg Grafik-Design in Lahr.
Im Rahmen dieser Ausbildung bin ich mit dem Thema Fotografie, für welches ich mich bereits interessiert habe, nun auch fundiert in
Kontakt gekommen.
Im Rahmen meiner Ausbildung spielt, unter anderem, sowohl die
analoge, in erster Linie aber die digitale Fotografie mit der dazu
gehörigen Bildbearbeitung am Rechner (MAC-Kenntnisse) eine
wesentliche Rolle. Besonders was die Bildbearbeitung (Photoshop 5) als auch den Druck angeht, erwerben wir fundierte Kenntnisse.
In meiner Freizeit versuche ich mich im Bereich der Fotografie u.a. durch das Lesen von Büchern und dem Recherchieren im Internet weiterzubilden. Weiterhin versuche ich mich im Fotografieren sowie der Bildbearbeitung.
Meine Interessensschwerpunkte innerhalb der Fotografie sind bis
heute die figürliche Fotografie (Portrait, Akt, Kostümierung).
Weiterhin habe ich großes Interesse an der Studiofotografie (Grundkenntnisse vorhanden).
Nur zu gerne würde ich die Möglichkeit eine Praktikums im Rahmen der kommenden Osterferien nutzen, um mein bisheriges Wissen in der Praxis zu erleben und weiter auszubauen.
Bezüglich des Zeitraumes muss ich mich nach den gesetzlich
geltenden Ferien vom xxx. - yyy. richten.
Über eine Antwort freue ich mich sehr.
Mit freundlichen Grüßen
Unterschrift
Vorname, Nachname, Ort, Datum
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Unten wären dann noch die Kontaktdaten aufgelistet, ähnlich wie bei Geschäftpapieren.
Und hier der zweite Versuch:
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Briefkopf
Bewerbung um eine Praktikantenstelle als Fotograf
Sehr geehrter Herr/Frau XYZ,
um meinem Interesse an der Fotografie weiter nachzukommen möchte ich die Chance eines
Praktikums als Fotograf im Zeitraum vom xx. bis zum yy. nutzen. Nach eingehender Recherche kommt Ihr Unternehmen für mich besonders in Frage, da ich mich u. a. sehr für die figürliche
Fotografie interessiere. Ihrer Website bin ich daher mit großer Begeisterung begegnet.
Momentan besuche ich das 3-jährige Berufskolleg Grafik Design in Lahr. Durch mein zuvor schon
bestehendes, fotografisches Interesse, dem fundierten Kontakt innerhalb der Ausbildung und einem
kurzzeitgen Praktikum in gleicher Branche bin ich darin bestärkt, mich diesem Berufsfeld zu öffnen.
Kenntnisse weiß ich in den gängigen Adobe Programmen aufzuweisen. Der Windowsrechner ist mir hier nicht weniger fremd als der MAC. Im Umgang mit der digitalen Spiegelreflexkamera (Canon und Sony) bin ich erfahren und grundlegende Kenntnisse der Studiofotografie habe ich mir angeeignet. Privat habe ich Erfahrungen in der Outdoor-Fotografie gesammelt.
Qualitativ hochwertige Arbeiten sind mir wichtig. Entsprechend bin ich bemüht, diese sowohl im
Alleingang als auch im Team zu erbringen. Meine Teamfähigkeit konnte ich im Rahmen
projektbezogener Arbeiten unter Beweis stellen. Ich arbeite zielorientiert, ehrgeizig und zuverlässig.
Mein besonderes Interesse gilt der figürlichen Fotografie wie dem Portrait, Akt und der
Fantasie-Fotografie. Mein Ziel ist es, Bilder soweit wie möglich schon mit der Kamera allein zu
gestalten, in Folge dessen die Bildbearbeitung nur geringfügig nötig ist. Doch auch Letzteres will ich beherrschen wie Ersteres.
Mit den beiliegenden Arbeitsproben möchte ich Ihnen einen Einblick in meine Fähigkeiten ermöglichen und freue mich, wenn ich mich in einem persönlichen Gespräch näher dazu äußern kann.
Unterschrift
Mit freundlichen Grüßen
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Diese Version ist leider größer als eine DIN A4 Seite und meines Erachtens nach weniger aussagekräftig als die Erste. Ich habe versucht, das Ganze persöhnlicher und individueller zu gestalten sowie bewusst meine Kenntnisse, Fähigkeiten und Wünsche mit ein zu bringen - leider gelingt mir dies wie oben erwähnt nicht. Ich weis nciht, wie weit ich gehen kann bzw. soll und meine zu großen Ausschweifungen zu neigen.
Im Lebenslauf beider Versionen ist noch erwähnt, dass ich jenes Eintagespraktikum gemacht habe. Passt das, oder gehört das in das Anschreiben.
In beiden Versionen gibt es zudem Zeugnisse, einen Lebenslauf und ein Deckblatt, auf welchen das Bewerbungsfoto sein soll sowie eine Mappe mit Arbeitsproben (um die 20 Stück - zu viel?)
Hoffe es macht sich jemand die Mühe mir zu helfen. Vielleicht ist ja eine Kombination aus beidem emphehlenswert (?).
Bei Fragen stehe ich gerne Rede und Antwort ^^.
Über eine Antwort, Anregungen und Ratschläge freue ich mich sehr.
MarT