nun bin ich mal auf der Fragenseite.
Also ein äh guter Freund von mir hat folgendes "Problem".
20 Semester Chemie studiert (ja .. 20). Grund für die lange Zeit sind persönliche Aufarbeitungen der Kindheit mithilfe einer Psychotherapie. Sicherlich auch mit der Zeit ein gewisser Teufelskreis aus "ich kenn da keinen mehr" und "ich find nicht mehr richtig ins Lernen rein". Letztlich hat er das Studium nun abgebrochen, weil er mithilfe seiner Partnerin festgestellt hat, dass es doch nicht das ist was ihn gücklich machen wird im Leben.
Sein Herz hängt seit langem an der Motorradschrauberei.
Er hat dazu auch schon 2 Praktika gemacht. Beim letzten wartet er noch auf Antwort ob die ihn auch zur Ausbildung nehmen, die Chancen rechnet er sich gut aus (gefühlte 75%). Inzwischen kam eine Einladung von einem großen Automobilhersteller in München (...). Einladung zum VG und Einstellungstest. Er soll 4h Zeit einplanen.
Meine Frage nun:
Die kennen seinen LL, wissen auch, dass er abgebrochen hat und haben ihn trotzdem eingeladen.
Dennoch werden sie ihm entsprechend Fragen stellen, die ihn stressen und testen sollen. Das macht auch Sinn.
Unstrittig ist, dass er hochmotiviert ist, sein Anschreiben ist auch wirklich 1a Sahne geworden (naja klar, ich hab ja auch geholfen

Es wäre das erste VG in seinem ganzen bisherigen Leben, er ist zwar ein offener Typ, neigt aber zu nervösen Zuständen.
Ich möchte das gern mit ihm vorher üben.
Habt ihr Vorschläge wie er am sinnvollsten bei Fragen reagieren kann die genau seine Lücken und das lange Studium mit Abbruch betreffen?
Liebe Grüße!