Tobias86 hat geschrieben: ↑09.04.2024, 11:28
mein Krankengeld läuft diesen Monat aus und ich werde ausgesteuert und muss mich nun auf dem Arbeitsamt melden. In der Zeit war ich bei vielen Ärzten und auch zur Reha, die mich arbeitsunfähig entlassen hat. Ich kann diesen Beruf nicht mehr ausüben aufgrund der gesundheitlichen Probleme. Mein Arbeitgeber will mich aber anscheinend auch nicht kündigen was für mich absolut unverständlich ist, da ich ja nur ein Platzhalter aktuell bin.
Hier habe ich eine Verständnisfrage: Warum musst du dich bei der ARGE melden, wenn dein AG dich dich bisher noch gar nicht gekündigt hat? (Sorry, ich war noch nie länger als zwei Wochen „AU“.
Hast du mal das Gespräch mit deinem AG gesucht?
Welcher Art sind deine Beschwerden? (Diese Frage musst du NICHT beantworten!)
Körperlich, so dass du deine derzeitige Tätigkeit nicht ausführen kannst? Also meinetwegen „Rücken“...
Körperlich, so dass du gar nicht arbeiten kannst? (Z.B. Krebs)
Psychisch? (Burn Out, Depression, Anpassungsstörung...)
Wie gesagt, diese Fragen musst du nicht beantworten, ich meine sie zwar nicht übergriffig, aber im Grunde sind sie es.
Ich bin gelernter Bürokaufmann (2004-2008), habe allerdings nicht wirklich praktische Erfahrungen sammeln können da ich nach meiner Ausbildung nichts gefunden hatte und immer was anderes gearbeitet habe. 2013 habe ich mal für 6 Monate im Onlinevertrieb gearbeitet und das war es auch schon mit "Büro" Erfahrung.
Ich bin 37 Jahre und überlege nun ob ich es nun nochmal probieren sollte im Büro etwas zu finden. Allerdings wird es wohl schwierig ohne praktische Erfahrung. Vielleicht kann mir jemand helfen oder einen Tipp geben bezüglich Bewerbungsschreiben.
Man hört ja viel von Fachkräftemangel. Nun ist der nicht in jeder Region und Branche gleich verteilt, aber
ggf. ist der deine Chance. ALLERDINGS, das muss ich dir leider sagen, zeigst du im ersten Teil deines Beitrages erhebliche Mängel in der Groß- und Kleinschreibung. Ich weiß nicht, wie wichtig Rechtschreibung für Bürokaufleute ist, also wie viel du mit Zahlen und wie viel du mit Worten arbeiten musst: wenn die Tätigkeit viel darin besteht etwa Anschreiben zu verfassen, dann solltest du dir die Regeln bzgl. Groß- und Kleinschreibung bzw. Wortkomposition/Derivation noch mal drauf schaffen.
Ggf. - das soll dich aber nicht davon abhalten, dich direkt auf Stellen zu bewerben -
kann es für dich eine Option sein, über eine Zeitarbeitsfirma zu gehen, da hat dann der AG ein geringeres Risiko mit dir (wegen des Erfahrungsmangels), nach spätestens 18 Monaten müsste er dich aber übernehmen. Ihr könntet euch also gegenseitig ausprobieren. Achte aber darauf, dass die ZAF seriös ist, da gibt es ja einige schwarze Schafe.
Bewerbungsschreiben:
Warum bewerbe ich mich? (Immer positiv bleiben!)
Was bringe ich an stellenbezogenen Kompetenzen/Fertigkeiten/Qualifikationen mit? Wann/wo/wie erworben?
Was bringe ich an positiven Charaktereigenschaften („Stärken“) mit, die ich bei der Arbeit einsetze? Wann/wo/wie belegt?