ich bin derzeit in 13.1, also im ersten Halbjahr der 13. Klasse. Jetzt sieht es nun mal so aus, dass ich schlecht bin, ich denke das liegt teils daran, dass mir echt die motivation fehlt und teils daran, dass ich seit zwei Jahren nur noch raus aus der Schule will. Für mich ist klar, dass ich nicht sofort studieren gehen werde nach der Schule. Ich will endlich sehen, dass das was ich mache Früchte trägt, ich will was in der Tasche haben, etwas sein. Deshalb werde ich eine Ausbildung als Industriekaufmann anstreben.
Nun habe ich in meiner derzeitigen Lage zwei Optionen:
Möglichkeit 1:
Ich denke realistisch gesehen werde ich ein Abi zwischen 3,4 und 3,6 bekommen. Ich könnte das Abi schaffen, aber eben sehr schlecht.
Möglichkeit 2:
Mit meinen Zeugnissen aus der 12. Klasse habe ih einen Schnitt von 2,8. Auch nicht gut, aber mein Plan wäre jetzt zum Halbjahr zurück in 12.2 zu gehen und diese zu wiederholen, sodass ich zum Schluss mit (realistisch, da 12.2 viel schlechter war wie 12.1) einem Schnitt von 2,2 die Fachhochschulreife habe.
Im kurzen:
1. Option: ABI mit ca. 3,6
2. Option: FachABI mit 2,2
Da klar ist, dass ich eine Ausbildung mache und danach erst an der FH studieren gehen will ist meine allesumfassende Frage:
Womit habe ich mehr Chancen? Mit einen schlechten Abi oder einem soliden Fachabi?
Ich bin echt am verzweifeln, weil ich es nicht weiß. Ich denke halt kein Betrieb stellt einen 3,6er-Abiturienten ein, nicht mal für ne Ausbildung. Andererseits frage ich mich ob ich es später beim Studieren leichter habe mit einem "richtigen Abi".
Bitte helft mir schnell, ich muss mich noch diese Woche entscheiden...

Danke schonmal,
MfG Dereck