Ich bewerbe mich für eine Stelle bei der Budneswehr und muss dazu einen Lebenslauf in Aufsatzform abliefern. Das ist aber gar nicht wirklich das Problem

Könntet ihr euch mal reinlesen und mir sagen ob es Aussagekräftig genug ist und ob die Zeiten insoweit abgedeckt sind?
Auch ob es nicht zu lang ist?!
Hier mein LL:
Mein Name ist Torsten XXX geborener XXX. Ich wohne in der XXX Strasse 1, XXXXX XXX.
Geboren wurde ich am 4. Februar 1981 in XXX, als Sohn der Eheleute Gerhard und Beate XXX, geborene XXX. Als viertes Kind der Familie absolvierte ich die mittlere Reife und entschloss mich danach zu einem handwerklichen Berufsbild, dem Bäcker. Diese Ausbildung endete schon sehr bald aufgrund einer gesundheitlichen unregelmäßigkeit die der Geschäftsführer so nicht in seinem Betrieb tragen wollte. Daraufhin entschloss ich mich zur Bundeswehr zu gehen. Als angestrebtes Ziel hatte ich den Bürokaufmann in Sicht und wollte diesen Beruf bei der Marine erlernen.
Beim Eignungstest im Nachwuchsgewinnungszentrum der Marine in Wilhelmshaven schloss ich gut ab, leider war die für mich in Frage kommende Stelle schon verplant und konnte so diese auch nicht antreten. Da mich der Beruf des Soldaten aber weiterhin sehr interessierte meldete ich mich erstmal zum freiwilligen Wehrdienst auf 23 Monate.
Dort genoss ich unter anderem die MKF Ausbildung CE und wurde auf den Friedenseinsatz im Kosovo vorbereitet. Dort wurde ich dann auch von Mai 2000 bis November 2000 durchgehend im 4./ vstk PiBtl KFOR eingesetzt. Durch meine Flexibilität wurde ich auf verschiedenen Verwendungen eingesetzt. Als Wassertransportsoldat sah ich unter anderem warum die Bundeswehr so wichtig ist in Auslandseinsätzen und kam später zur Wasseraufbereitung welche auch bis Dienstzeitende meine Verwendung war. Aufgrund der mir zu diesem Zeitpunkt nicht bekannten Weiterbildungs- und Verwendungsmöglichkeiten schied ich zum 31.08.2001 aus und begann meine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker FR Nutzfahrzeuginstandhaltung bei der Firma XXX in XXX. Diese Ausbildung schloss ich verkürzt um ein halbes Jahr mit Auszeichnung ab. Das darauffolgende halbe Jahr durfte ich noch in meinem Ausbildungsbetrieb verbringen um mehr Praxis zu erhalten. Danach endete mein Vertrag und ich fing zum nächstmöglichen Zeitpunkt in einer Iveco Vertragswerkstätte als Mechaniker an. Diese Anstellung war auch sehr aufschlussreich, konnte diese aber nicht lange an mich binden, da ich einen schweren Unfall erlitt, welcher mich gezwungen hat mehrere Wochen arbeitsunfähig zu sein. Noch in der Probezeit bei der Firma XXX GmbH beschlossen diese den Arbeitsvertrag ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Aus dem Unfall sind keine bleibenden Schäden hervorgegangen und ich bin wieder voll einsatzbereit. Auf Arbeitssuche traf ich dann auf ein Angebot welches so verlockend war, dass ich meinen neuen Arbeitgeber, Spedition XXX GmbH in XXX, aufsuchte und dort auf Anhieb die Stellung bekam. Mit eigener Werkstatt welche bei weitem nicht das zu bieten hat was Vertragswerkstätten oder zertifizierte Werkstätten zu bieten haben bildete ich mein Improvisationstalent und meine flexibilität weiter aus. Leider für die Leistung schlecht bezahlt und den Umständen entsprechend nicht zumutbare Arbeiten welche teils sehr Gefährlich waren sah ich mich gezwungen diese Stellung nach einem halben Jahr zum 1.06.2006 zu beenden. Daraufhin wollte ich mich beruflich neu orientieren, was auch damit zusammenhing, dass ich inzwischen mit meiner Frau, Nina XXX, verheiratet war. So gelangte ich an die Stellung eines Berufskraftfahrers in einem Recyclingunternehmen, der XXX Recycling GmbH XXX, in dem ich meine bei der Bundeswehr erlangten Kenntnisse und Fertigkeiten zum besten geben konnte. Im März 2007 teilte mir aber der Geschäftsführer mit, dass sinkende Absatzzahlen zu einer baldigen Entlassung führen und ich mich schon vorab um eine weitere Beschäftigung kümmern soll. Diese trat ich auch im direkten Anschluss am 04.05.2007 bei der Firma XXX GmbH in Bietigheim- Bissingen, ebenfalls als Berufskraftfahrer an. Ausgestattet mit viel Menschenkenntnis, Selbstvertrauen und dem Willen etwas zu schaffen begeisterte ich meinen Chef und auch meine Kollegen. Ich wurde überall dort eingesetzt wo es „brannte“ und durfte wiedereinmal die hohe Flexibilität zur Schau stellen. Doch wiederfuhr mir an einem Arbeitsreichen Tag ein Arbeitsunfall welcher mich zu einer Operation und Pysiotherapie zwang um mein geschädigtes Knie wieder in Ordnung zu bringen. Aufgrund der langen Arbeitsunfähigkeit entschied sich auch dieser Unternehmer noch das Arbeitsverhältniss rechtzeitig zum Ende der Probezeit zu kündigen. Aber mein Knie ist inzwischen wieder 100% belastbar und von einem immer gesund gewesenem nicht zu unterscheiden.
Um meine Fähigkeiten wieder unter Beweis stellen zu können, wie auch um wieder dort anzugelangen wo ich einst anfing möchte ich wieder zum Arbeitgeber Bundeswehr, damit ich dort meine Fähigkeiten weiter ausbauen kann und um mich weiterzubilden. Man könnte dies auch als Berufsneuorientierung bezeichnen mit dem Grundgerüst eines Mechanikers. Da ich auch sehr gewnadt im Umgang mit der heutigen EDV und dem Fachbereich IT bin und auch allem möglichem neuen sehr offen entgegen stehe bewerbe ich mich hiermit um eine Stelle als Feldwebel im Fachdienst.
Mit kameradschaftlichem Gruß
Torsten XXX
Achtet nicht auf die Rechtschreibung rein um den Inhalt etc.
Danke