Hochschulabsolvent: Was gehört alles in den Lebenslauf?

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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Mati
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Registriert: 21.02.2008, 19:24

Hochschulabsolvent: Was gehört alles in den Lebenslauf?

Beitrag von Mati »

Hallo,

ich bin neu hier im Forum und hätte eine Frage was alles in einen Lebenslauf eines Hochschulabsolventen der Informatik hineingehört?

Prinzipiell interessieren mich die Antworten jeweils für Deutschland und für die USA/Kanada.

1) Als Informatik-Student muss man z.B. Universitäts-Intern Praktika machen - zählen diese Praktika (die man nur an der Uni macht) auch als "normale" Praktika? Sollte/Kann man diese z.b. auflisten?

2) Als Informatiker interessieren Arbeitgeber oft natürlich Programmierkenntenisse oder? Ich nehme an diese sollte man ähnlich zu den normalen Sprachen ebenfalls aufführen? Ich frage mich nur wie man hier bewertet? Sehr gut - gut - ausbaufähig?

3) Prinzipiell würde ich gerne wissen wie man beurteilen kann ob man eine sprache nur gut oder bereits sehr gut sprechen kann - ich meine hier gezielt KEINE Programmiersprachen?

4) Sollte ich z.B. als Hochschulabsolvent in den Lebenslauf auch Dinge schreiben wie z.B. dass ich vor meinem Studium auch in einer Apotheke als Aushilfskraft gearbeitet habe? Das interessiert doch hinsichtlich meines beruflichen Werdeganges wenige oder?

5) Wie genau sollte man denn die Tätigkeit beschreiben die man z.B. als Werkstudent gemacht hat während des Studiums?

6) Wie genau oder sollte man das Thema der Diplomarbeit beschreiben oder überhaupt aufführen? (Auch hinsichtlich USA?)

7) Ich mache hobby-mässig Kampfkunst/Kampfsport - gehört das in den Lebenslauf? Ich befürchte Arbeitgeber könnten abgeschreckt werden dadurch (so ein schläger).

Acht) Bezüglich 7) habe ich Lizenzen, bin selbst Trainer und war ich aber für einige Zeit ehrenamtlich im Verein tätig. Als Leiter. Das würde ich gerne aufführen. Ist aber nicht so prickelnd wenn der Arbeitgeber von Kampfkunst hört - was meint ihr?


Ich danke euch vielmals für euer geduldiges Lesen und freue mich
über Antworten :)
Zuletzt geändert von Mati am 06.03.2008, 12:33, insgesamt 1-mal geändert.
dasto
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Beitrag von dasto »

zu 1) meist sind das ja Praktika, die unterhalb der Woche im Rahmen der Ausbildung stattfinden - würde ich nicht angeben, weil es dann überladen ist und esist nihcts besonderes. Wenn Du aber mal 4 Wochen Praktikum in Firma gemacht hast, dann ja

2)entweder sehr gut usw. oder Einsteiger, Profi.... - tendiere zu erstens
3)wie wohl fühlst Du Dich beim Sprechen? - Kannst Du problemlos eine Fachdiskussion führen, verfolgen? mit Einschränkungen?

4) man kann es weglassen, weil es nichts mit Deinem Studium an sich zu tun hast, willst Du aber in Richtung Medizininformatik - kann man es reinnehmen. Wenn es reine Aushilfe war, dann nicht, weil auch zu weit weg.

5)So, dass AG weiß, was Du kannst oder was hilft zu verstehen, was Du da gemacht hast

6)s. Punkt 5; für den Bezug zur USA bist Du zu ungenau- keine Ahnung, was Du willst

7) Den einen interessiert, den anderen nicht - wenn AG auch Kampfkunst macht, ist es vielleicht gut. Wenn Du Dich dabei nicht wohlfühlst, lass es weg.

8) in dem Falle aufführen, weil es zeigt Du kannst Verantwortung und Führung übernehmen und hast entsprechende Kompetenzen - in dem Falle fällt auch Argument Schläger weg

So und nu stell den LL mal rein, dann schauen wir

Weiters https://www.bewerbung-forum.de/lebensla ... slauf.html
Mati
Beiträge: 20
Registriert: 21.02.2008, 19:24

Beitrag von Mati »

Kann man 2 Muttersprachen haben?
Ich bin mit 2 Sprachen aufgewachsen. Oder sagt man da 1. Muttersprache und 2.Muttersprache?

Ich habe immer noch Probleme herauszufinden wie "gut" ich z.B. Englisch kann?
Ab wann darf ich es denn verhandlungssicher nennen, oder was heißt denn gut oder sehr gut? Bzw. was heißt fließend?

Wenn ich mich mit jemandem englisch unterhalte müsste ich z.B einige wörter schon evtl. mal nachschlagen. Aber ist das dann verhandlungssicher?

Dann würde mich noch interessieren: Ich hab wärend meines studiums etwas Nachhilfe in Mathe gegeben (aber nur Realschülern). War aber fest angemeldet bei einer Nachhilfe-Organisation. Gehört sowas denn in einen Lebenslauf eines Hochschulabsolventen?
KillrAngel

Beitrag von KillrAngel »

hm.. entweder du schreibst hinter beide Muttersprache oder fließend bzw sehr gut in Wort und Schrift
fließend ist wie sehr gut!

kannst deine nachhilfetätigkeit gerne angeben, nötig wird sie aber nicht sein für die stelle?!
Mati
Beiträge: 20
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Beitrag von Mati »

Danke schon mal für die Hilfe - jetzt wieder etwas :):

Ich habe gerade das hier gelesen: Stimmt das? Ich dachte man solle Ort und Datum mit Maschinenschrift und Unterschrift mit Hand per Füller machen? Und nicht alles mit Füller...?

Und dann würde mich interessieren warum man denn den Lebenslauf immer für jede stelle anders machen sollte/muss? Ihc kann doch höchstens den Formatierungsstil verändern. Oder natürlich halt wenn ich mich später mal wo bewerbe diesen Ergänzen- aber wie sollte ich denn jetzt für z.B. 20 Bewerbungen (die ich alle gleichzeitig abschicke) 20 verschiedene Lebensläufe machen?
KillrAngel

Beitrag von KillrAngel »

ich persönlich lasse ort, datum, unterschrift ganz entfallen
da es sich er aber um kein amtliches dokument handelt, reicht es handschriftlich, so muss man auch nicht für jeden tag einen neuen ausdrucken! ;)

wenn du deinen lebenslauf auf eine stelle zuschneidest, heißt das unnötige informationen gern zu streichen... wie praktika in andere richtungen usw. es heißt nicht für jede stelle, wenn es jetzt immer derselbe beruf ist, einen neuen lebenslauf zu machen! nur wenn es sich um einen anderen beruf bzw. andere richtung handelt, sollte man es inhaltlich dementsprechend verändern :wink:
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