Das isn Lexus
Hätte ich nach persönlicher Vorliebe den Ava gewählt, wäre es ein Mazda oder BMW geworden, aber der Lex guckt so schön "bös" auf dem Bild.
@ice / persönlich
Du verstehst mich falsch.
Es ging mir um das "keine kompetente Bewertung"-Argument.
Wie du selbst ausgeführt hast, kann im Grunde nur jemand einen Bewerbungsprozess halbwegs sinnvoll bewerten, der die typischen Vorgänge auf beiden Seiten zumindest in ihrer Struktur kennt. Bedeutet: Wirklich beurteilen weil korrekt (!) von einem Ereignis auf den Grund schließen kann im Grunde - und auch nur im Ansatz - jemand, der Erfahrung als Personalentscheider und/oder im Bereich Personal vorweisen kann.
Jeder "normale" Bewerber hat einfach keine Idee, wie genau die Prozesse in einem Unternehmen normalerweise ablaufen, wo die Schwachstellen liegen und wie hier eins zum anderen kommen kann.
Typisches Beispiel:
Immer wieder kommt zum Beispiel der Punkt, dass Unternehmen einen Bewerber ablehnen und dann die Stelle erneut ausschreiben. Daraus wird dem Unternehmen dann ein Strick gedreht im Sinne von "die sammeln Lebensläufe" oder "die wollen nur Werbung machen".
1. Werbung
Das ist einfach an den Haaren herbeigezogen und kaufmännisch wirklich Unsinn. Mit dem Geld, das eine halbwegs repräsentative Printanzeite heutzutage kostet kann man viel effektiveres PR betreiben und online-Anzeigen für lau haben allein aufgrund dieses Punktes - kostenlos - keinerlei maßgeblich ausschlagende Wirkung in dieser Hinsicht.
Zudem hat man wohl als Bewerber keinerlei Idee, welchen Aufwand eine Anzeige mit sich bringt...
2. Lebensläufe sammeln
Das ist ähnlich widersinnig, weil kein Unternehmen, das nicht eine Personalleasing-Agentur ist nichts aber auch gar nichts von gesammelten Lebensläufen hätte außer einer Menge Mehrarbeit in der Administration. Wer soll denn was genau mit diesen Lebensläufen anfangen?
Eine etwas logischere Erklärung für das Phänomen:
Möglichkeit a)Das Unternehmen erhält zwar Bewerbungen - darunter die unseres Bewerbers - ist aber mit der Qualität derselben nicht einverstanden und sucht deshalb weiter.
Argument Bewerber: Dann sollten die doch einen von den Bewerbern nehmen - am besten mich!
Argument Eauvive: Der Arbeitsmarkt ist aber keine Wohltätigkeitsveranstaltung und jede Einstellung eine Investition. Es kann von einem Unternehmen ebensowenig erwartet werden, dass "eben irgendein Bewerber" eingestellt wird, wenn keine "passende" Bewerbung kommt, wie von einem Bewerber erwartet werden würde, dass er bei mehreren Angeboten doch gefälligst das der Unternehmung nimmt, die ihn am nötigsten hat.
Möglichkeit b)
Die Anzeige steht in einer Onlinedatenbank und wird vom System automatisch ge-updated und zwar bis ans Ende unsrer aller Tage.
Da kann dann aber das Unternehmen nur sehr bedingt etwas für, wenn die Datenbanken einfach schlecht administriert sind.
Möglichkeit c)
Es handelt sich um eine Position die im Grunde IMMER vakant ist, sprich, das Unternehmen hat einen solchen Bedarf an Kräften in diesem Bereich, dass es den Zustand keiner offenen Position eigentlich nicht gibt.
Das ändert nichts daran, dass unser Bewerber X aufgrund irgendeiner Unpassigkeit für das Unternehmen scheinbar nicht in Frage kommt.
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Ice hat einen anderen ganz wichtigen Punkt im Bezug auf diese Bewertungshomepages angebracht: sichtbar werden immer nur diejenigen Bewerber, die sich beschweren. Die übrigen nicht. Dann kommt hinzu, dass man ja eine entsprechende Mentalität haben muss, um an einem solchen Bewertungssystem überhaupt teilzunehmen.
Bedeutet:
Ich tippe blind, dass von 10.000 Menschen in Deutschland, die heute ein Bewerbungsgespräch hatten maximal 2 irgendwo irgendwelche Kommentare, Bewertungen o.ä. der Unternehmen hinterlassen.
Das ist absolut nicht aussagekräftig.