nach einem sehr langen Leidensweg hab ich mich nun entschieden, dass mir nichts anderes übrig bleibt als mich beruflich neu zu orientieren bzw. zu versetzen. Ich arbeite seit drei Jahrzehnten im öD und meine Leidensgeschichte ging los als ich meine psychische Krankheit darlegen musste, weil psychische Krankheiten halt nicht sichtbar sind. Von da an wurde ich gemobbt was nur ging. Klar, ich passe nicht in die Hirarchie und nicht ins Bild, aber egal.
Nachdem ich den üblichen Leidensweg wie alle Gemobbten durchgemacht habe (immer mehr Arbeitsfeldentzug, Misstrauen, Tuscheln und Belächelung hinter dem Rücken, Vorwürfe, usw.) haben sie mich auf ne andere Stelle versetzt, die mich rehabilisieren sollte. Zuvor musste ich den TÜV-Test machen, ob ich klar im Kopf bin - so derart wurde an mir gezweifelt. Ok, der Test fiel super aus, ok, man wollte anschließend ein Jahr warten wie meine Leistungen in der neuen Abteilung sind. Das Ergebnis ist wie der Test auch: Super! Jetzt möchte ich meine ursprüngliche Stelle zurück, auch, weil ich auf dieser Rehastelle ziemliche körperliche Probleme bekommen habe (Umbruch von ursprünglich geistiger Arbeit auf körperliche Schwerarbeit).
Trotzdem,
dass mein Arbeitsvertrag explizit sagt welche Tätigkeiten ich auszuführen habe und dementsprechendes Entgelt beziehen müsste,
dass das psychologische Gutachten sehr gut ausgefallen ist,
dass der Leistungsbericht des "Rehabilitationsjahres" sehr gut ausgefallen ist,
dass ich körperliche Probleme auf dem Reha-Arbeitsplatz bekommen habe,
habe ich extreme Schwierigkeiten meinen ursprünglichen Arbeitsplatz zurückzubekommen.
Mir bleibt nichts anderes übrig als mich versetzen zu lassen.
Meine Fragen an Euch:
Wie formuliere ich in einem Versetzungs- bzw. Bewerbungsschreiben am Besten, dass mir aufgrund dieser Geschichte nichts anderes übrig bleibt als nen Strich mit dem alten AG zu machen?
Ich habe alles gegeben und versucht und nur positive Ergebnisse erzielt und trotzdem will man mich nicht mehr. Das hat mir die Personalleitung sogar ins Gesicht gesagt. Und nur, weil ich nicht so bin wie die anderen.
![Traurig :-(](./images/smilies/icon_sad.gif)
Könnt Ihr mir vielleicht ne Formulierung bringen wie ich mich bei einem neuen AG bewerben könnte? Wie könnte ich diese Geschichte so positiv wie möglich in einem Versetzungsanschreiben verpacken?
Danke für Eure Hilfe, 7 Jahre Qual haben nun ein Ende. Mir bleibt nichts anderes übrig als neu anzufangen.
LG Taschenheldin