Hallo,
um ehrlich zu sein: Für mich klingt das nach einem aussichtslosen Versuch. Ich habe mal nach einer Stellenausschreibung für dieses Berufsbild gegoogelt, und dort werden u. a. folgende Anforderungen genannt:
- Verwaltungsfachangestellte*r, Verwaltungswirt*in, Beschäftigte*r mit erfolgreich abgeschlossener Ersten Prüfung nach der Entgeltordnung (VKA) (ehem. Angestelltenlehrgang I) oder
- Finanzwirt*in, Justizfachangestellte*r, Notarfachangestellte*r, Rechtsanwaltsfachangestellte*r, Sozialversicherungsfachangestellte*r, Steuerfachangestellte*r oder
- Kaufmann*Kauffrau für Büromanagement im öffentlichen Dienst oder
- Beschäftigte*r mit einer abgeschlossenen dreijährigen Berufsausbildung und Erfahrung als Sachbearbeiter*in in einem Bürgerbüro/Bürgeramt
Hinter diesen Berufsbezeichnungen stecken teilweise derart spezifische Kompetenzen und Fachkenntnisse, so dass ich mich frage, wie eine MFA und Pflegefachkraft hier mit Bewerbern mithalten möchte, welche eines der genannten Profile aufweist.
Man kann es folgendermaßen versuchen:
- wirklich starke, glaubwürdige, spezifische Motivation, genau diesen Beruf ausüben zu wollen
- hundertprozentige, belegbare Erfüllung der anderen, nicht so spezifischen Anforderungen
- glaubwürdige Darstellung von Lernfähigkeit und Bereitschaft, sich die erforderlichen Kompetenzen anzueignen
Klar, man hört immer mal von erfolgreichen Quereinstiegen, und vielleicht fehlt mir auch einfach ein wenig die Vorstellungskraft bzw. der Optimismus. Aber ich sehe hier keine Chance, sobald auch nur wenige Bewerber auftauchen, die formal besser auf die Stelle passen.
Wenn du magst, kopiere gerne mal die genaue Stellenausschreibung und ein Anschreiben hier rein.
Gruß
Cyb