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Initiativbewerbung: initiativ um eine Stelle bewerben

Eine Initiativbewerbung ist eine Bewerbung, die sich auf kein konkretes Stellenangebot des Arbeitgebers bezieht. Das Gegenteil von einer Initiativbewerbung ist die Reaktivbewerbung bzw. die konventionelle Bewerbung, die sich an ein öffentlich ausgeschriebenes Stellenangebot anknüpft. Hier erfahren Sie, wie Sie am sinnvollsten Arbeitgeber für Ihre Initiativbewerbungen recherchieren, wie Sie Ihr Anschreiben individuell und prägnant gestalten und wann Sie nach dem Verschicken Ihrer Initiativbewerbung beim Arbeitgeber nachfragen sollten - kurzum: wie Ihre Initiativbewerbung ein voller Erfolg wird.


Hier finden Sie ein Initiativbewerbungs-Anschreiben.
Das Anschreiben ist das wichtigste Dokument Ihrer Initiativbewerbung. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie das Anschreiben individuell gestalten: Stellen Sie Ihre besten Argumente an den Anfang, nennen Sie die Vorteile Ihrer zukünftigen Mitarbeit für den Arbeitgeber und fordern sie zu Aktivität auf. Zudem erhalten Sie vor einer Initiativbewerbung mit einem telefonischen Kontakt immer zusätzliche Informationen, die Sie im Anschreiben verwenden können.

Mit folgenden Tipps werden Ihre Initiativbewerbungen ein voller Erfolg:

Sind Initiativbewerbungen immer von Erfolg gekrönt?

Ein Großteil der zu besetzenden Stellen wird nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern anderweitig vergeben: zum Beispiel intern, auf Empfehlungen und durch Vitamin B, durch Headhunter, informell oder eben durch Initiativbewerbungen. Ob eine Initiativbewerbung sinnvoll ist, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab und ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Aufgrund der Größe des "versteckten" Arbeitsmarktes sind Initiativbewerbungen für viele Bewerber eine sinnvolle Ergänzung der Bewerbungsstrategie.

Je weniger veröffentlichte Stellenangebote es für Ihren Beruf, für Ihre Region und für Ihre Branche gibt, desto mehr Initiativbewerbungen sollten Sie schreiben, um sich für die Stellen des "versteckten" Arbeitsmarktes zu positionieren und um gute Kontakte mit Arbeitgebern aufzubauen. Damit Ihre Bemühungen von Erfolgen gekrönt werden, dürfen Sie Ihre Initiativbewerbungen allerdings nicht wahllos verschicken. Denn dann werden Ihre Initiativbewerbungen zu reinen Blindbewerbungen - und Blindbewerbungen sind nur in absoluten Ausnahmefällen erfolgreich.

Der große Vorteil von Initiativbewerbungen besteht vor allem darin, dass Sie als Bewerber nicht warten müssen, bis eine passende Stelle ausgeschrieben wird, auf die sich dann dutzende und manchmal auch hunderte andere Bewerber bewerben. In einem oftmals langen Bewerbungsverfahren werden die geeigneten Kandidaten auf Herz und Nieren geprüft. Am Ende, nach Wochen und Monaten, bekommt ein Kandidat die Stelle; die anderen Bewerber gehen leer aus. Auch wenn Sie sich als Bewerber für die Stelle für bestens qualifiziert halten, gibt es immer noch andere Bewerber, die besser zur ausgeschriebenen Stelle passen.

Die hohe Anzahl der Konkurrenten ist ein Nachteil der Reaktivbewerbung; gerade auch wenn Sie nicht zu den absoluten Top-Kandidaten zählen oder einen problematischen Lebenslauf haben. Rein statistisch müssten Sie dann sehr viele Reaktivbewerbungen schreiben und auch Abstriche bei Ihren Vorstellungen zu Ihrer Wunschstelle machen: seien es nun Abstriche bzgl. der Entlohnung, des bevorzugten Aufgabengebietes oder des Arbeitsortes. Mit einer Initiativbewerbung nehmen Sie die Sache selbst in die Hand: Sie bewerben sich bei Ihrem Wunscharbeitgeber für Ihre Wunschstelle!

Aber natürlich müssen Sie sich darüber bewusst sein, dass ein Arbeitgeber in den seltensten Fällen eine Stelle schaffen wird, nur weil er eine überzeugende Initiativbewerbung erhält. Initiativbewerbungen können vor allem dann erfolgreich sein, wenn beim Arbeitgeber eine zukünftige Vakanz schon voraussehbar ist bzw. wenn ein kontinuierlicher Mitarbeiterbedarf besteht. Jedoch werden Initiativbewerbungen nicht immer sofort bearbeitet, sondern oftmals erst einmal gesammelt. Je aussagekräftiger Ihre Initiativbewerbung allerdings ist, desto schneller wird der Arbeitgeber mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Falls die Anzahl und Qualität der vorhandenen Bewerber nicht den internen Kriterien entspricht, wird in einigen Fällen zusätzlich eine Stellenausschreibung veröffentlicht, so dass der Arbeitgeber dennoch aus einer Vielzahl von Bewerbern auswählen kann.

Die Vorteile von Initiativbewerbungen kurz zusammengefasst:

  • Es gibt weniger Konkurrenz durch Mitbewerber.
  • Das Versenden von Zeugnissen ist nicht unbedingt notwendig.
  • Sie können sich bei Wunscharbeitgebern bewerben, ohne eine konkrete Stellenausschreibung abzuwarten.
  • Sie müssen sich weniger auf Stellen bewerben, für die Sie nicht alle Anforderungen erfüllen.
  • Keine Beachtung von Bewerbungsfristen notwendig.

Die Nachteile von Initiativbewerbungen kurz zusammengefasst:

  • Es gibt weniger Rückmeldungen durch die Arbeitgeber.
  • Die Bewerbungsunterlagen müssen vom Arbeitgeber nicht zurückgeschickt werden.
  • Hohe Kosten, wenn viele Initiativbewerbungen per Post verschickt werden.

Die Akzeptanz von Initiativbewerbungen bringt auch für den Arbeitgeber einige Vorteile. So kostet die Veröffentlichung eines Stellenangebotes je nach Medium viel Geld, welches sich mit der Akzeptanz von Initiativbewerbungen einsparen lässt. Außerdem ist die Organisation des gesamten Auswahlverfahrens mit vielen Bewerbern sehr zeitaufwändig und dauert unter Umständen Monate. Daher sind gerade auch in Zeiten des Fachkräftemangels Arbeitgeber dazu übergegangen, Initiativbewerbungen nicht nur zu akzeptieren, sondern sie fordern regelrecht zu Initiativbewerbungen auf, um mit fachlich geeigneten Fachkräften in Kontakt zu kommen.

Aber natürlich werden Initiativbewerbungen auch nicht von allen Arbeitgebern positiv gesehen. Die Gründe dafür sind vielfältig: oftmals werden Initiativbewerbungen von Bewerbern nur massenweise "blind" verschickt, sind zu unspezifisch oder erreichen den Empfänger zu einem falschen Zeitpunkt. Diese Gründe lassen sich mit der richtigen Bewerbungsstrategie leicht vermeiden. Denn die Erstellung einer überzeugenden Initiativbewerbung kostet nicht weniger Zeit als die Erstellung einer überzeugenden Reaktivbewerbung. Initiativbewerbungen sind gerade keine Schmalspur-Bewerbungen, die mit wenig Aufwand und ohne ausreichende Vorbereitung verschickt werden können. Wenn Sie mit dieser Aussage im Hinterkopf Ihre Initiativbewerbungen erstellen, dann erhöhen sich Ihre Erfolgschancen enorm.

Hier finden Sie ein Muster für eine Initiativbewerbung.
Dieses Muster für eine Initiativbewerbung verzichtet auf allgemeine Aussagen zu Kenntnissen und Stärken, sondern beginnt gleich mit den wichtigsten Argumenten. Wenn Sie auf langweilige Einleitungen wie "Hiermit bewerbe ich mich." verzichten, fällt es Ihnen leichter, den Leser in den Bann zu ziehen.

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Selbstanalyse: Was können Sie, wohin möchten Sie und wer kann Ihr Können gebrauchen?

Zur Vorbereitung auf eine Initiativbewerbung - und eigentlich jeder Bewerbung - gehört es, sich über die vorhandenen Qualifikationen, Fähigkeiten und Stärken bewusst zu werden: sowohl fachlich als auch persönlich, sowohl beruflich als auch privat. Nur wenn Sie wissen, was Sie können, sind Sie in der Lage, den Arbeitgebern ein individuelles Leistungsangebot zu unterbreiten. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Ihrem Werdegang erkennen Sie, welche Fähigkeiten und Kenntnisse herausragende Merkmale von Ihnen sind, die andere Bewerber nicht vorweisen können. Das sind dann Ihre wichtigsten Argumente, die Sie sowohl im Initiativanschreiben als auch im Initiativlebenslauf deutlich hervorheben sollten. Auf den folgenden Webseiten erhalten Sie Anleitungen und Tipps, wie Sie systematisch Ihr Können herausfinden:

  • Selbstanalyse: Wer bin ich?: Eine Selbstanalyse sollte vor jeder Initiativbewerbung stehen. In diesem Artikel erhalten Sie Anregungen und Methoden, wie Sie über sich selbst nachdenken können. Auf die Analyse Ihres Status Quos folgt dann die Zukunftsfrage "Wo geht es hin?" mit vielen konstruktiven Anregungen.
  • Kompetenz-Matrix: Anhand einer zweidimensionalen Matrix können Sie sich über die vier Kompetenz-Typen bewusst werden und entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten analysieren.
  • Analyse von individuellen Stärken: Erst wenn Sie sich über Ihre Stärken und Kompetenzen bewusst sind, können Sie Ihre Initiativbewerbung stärker auf den Punkt bringen. Leider machen sich nur die wenigsten Bewerber ausreichend Gedanken über Ihre Stärken und Kompetenzen: diese Anleitung hilft Ihnen dabei, dies zu ändern.

Der nächste entscheidende Schritt bei der Vorbereitung ist die Frage danach, in welche Richtung Sie sich beruflich entwickeln wollen. So kann eine berufliche Pause oder Veränderung immer auch mit einer Umorientierung verbunden sein. Außerdem haben Sie durch Ihre bisherigen beruflichen Stationen erfahren, welche Aufgabengebiete Ihnen ganz besonders liegen und welche nicht. Vielleicht sind Sie auch ein Mensch, der gerne Neues ausprobiert und eingetretene Pfade gerne verlässt. Darüber müssen Sie sich klar werden, bevor Sie Initiativbewerbungen verschicken.

Je detaillierter Ihre Vorstellungen über Ihre beruflichen Wünsche und Ziele sind, desto klarer können Sie auch Ihr individuelles Leistungsangebot formulieren. Außerdem erkennen Sie durch das Nachdenken, ob es fachliche Lücken gibt, die Sie daran hindern könnten, Ihre beruflichen Wünsche zu verwirklichen. Auf den folgenden Webseiten erhalten Sie weitere Tipps, um Ihren beruflichen Wünschen und Zielen nachzuforschen:

  • Karriere-Planung und Karriere-Controlling: Dieser Artikel gibt Ihnen eine Anleitung, wie Sie Ihre zukünftige berufliche Ausrichtung definieren, wie Sie Entwicklungsmaßnahmen planen und abgeleitete Handlungsschritte durchführen können. Zudem wird das Bewusstsein dafür geweckt, die Karriere-Entwicklung regelmäßig zu reflektieren und persönliche und berufliche Veränderungen für zukünftige Entscheidungen einzubeziehen.
  • Mit der Bilanzanalyse leichter Entscheidungen treffen: In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie ausgehend von Ihrem jetzigen persönlichen und beruflichen Standort Entscheidungen für die Zukunft treffen und unnötigen Ballast über Bord werfen.
  • Ziele setzen: Wie Sie Ihr (Berufs-)Leben mit dem Setzen von Zielen sinnvoller gestalten, lesen Sie in diesem Artikel.

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Recherche nach Arbeitgebern: Die guten ins Töpfchen...

Die Recherche nach geeigneten Arbeitgebern ist das A und O für den Erfolg von Initiativbewerbungen. Deshalb müssen Sie in diese Recherche Zeit und Mühe investieren. Es sollte Ihr Ziel sein, eine persönliche Datenbank mit potentiellen Arbeitgebern aufzubauen, die Sie nicht nur aktuell bei Ihren Bewerbungsbemühungen nutzen können, sondern über Jahre hinweg pflegen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, geeignete Arbeitgeber zu finden:

  • Jobbörsen: Jobbörsen sind für die meisten Bewerber die erste Anlaufstelle, wenn Sie nach passenden Stellen suchen. Aber auch wenn ein Stellenangebot nicht zu Ihren beruflichen Wünschen passt oder Sie die Anforderungen nicht zu 100 % erfüllen, können Sie sich über den jeweiligen Arbeitgeber genauer informieren, zum Beispiel über weitere Stellenangebote, das Arbeitgeberprofil und aktuelle Nachrichten. Ein guter Ausgangspunkt für Recherchen ist dabei immer die Karriere-Webseite, gegebenenfalls können Sie auch Informationsmaterial anfordern. Wenn Ihnen der Arbeitgeber zusagt, dann notieren Sie sich den Arbeitgebernamen mit ein paar Informationen (Branche, Mitarbeiteranzahl, Stellenanforderungen usw.) in eine Tabelle. Betreiben Sie Ihre Recherche dabei nicht nur in den großen Jobbörsen, sondern besonders auch in den Spezial-Jobbörsen, die sich auf bestimmte Branchen, Regionen oder Berufe konzentriert haben.
  • Informationen aus den Medien: In Zeitungen und Fachzeitschriften können Sie oftmals lesen, dass es einem Unternehmen wirtschaftlich gut ginge und es expandiere, dass eine Behörde einen Neubau für Ihre Mitarbeiter plane, dass eine Fusion geplant sei oder dass es neue gesetzliche Regelungen für bestimmte Branche gäbe. In solchen Situationen kann der Personalbedarf sich ändern. Dann sollten Sie immer darüber nachdenken, ob diese Arbeitgeber nicht eine Fachkraft wie Sie benötigen, denn normalerweise herrscht gerade bei Erweiterungen ein stetiger Personalbedarf. Lesen Sie dabei sowohl die Tagespresse (Wirtschaftsteil, Lokalteil) als auch die jeweilige Fachpresse.
  • Informationen durch bestehendes Netzwerk: Von freien Stellen erfahren Sie häufig auch durch Bekannte. Solche Bekannte können ehemalige Arbeitskollegen, Sportfreunde oder auch Verwandte sein. Wann immer Sie auf solche Bekannte treffen, reden Sie auch über deren Arbeit und das gewünschte Fachgebiet: wie es den Bekannten dort gefällt, wie das Arbeitspensum zu schaffen ist, ob regelmäßig neue Mitarbeiter eingestellt werden oder ob es einen kurzfristigen Personalbedarf (zum Beispiel aufgrund von längerer Krankheit oder Elternzeit von Beschäftigten) gibt. Je größer Ihr Bekanntenkreis ist und je aktiver Sie vorgehen, desto wahrscheinlicher erhalten Sie auch die Informationen über Ihre Traumstelle.
  • Jobmessen: Auf einer Jobmesse ergeben sich vielfältige Kontakte zu Arbeitgebern; nicht immer sind passgenaue Stellenausschreibungen verfügbar. Dennoch werden die Arbeitnehmer häufig dazu aufgefordert, entweder die Bewerbungsunterlagen direkt dem Arbeitgeber auszuhändigen oder später einfach mal zuzuschicken. Wenn Sie die Bewerbungsunterlagen später zuschicken, dann haben Sie die Möglichkeit, auf die Informationen und das Gespräch auf der Jobmesse einzugehen. Meistens gibt es online auch Ausstellerverzeichnisse der teilnehmenden Arbeitgeber, so dass Sie sogar nicht unbedingt vor Ort sein müssen, um nach geeigneten Arbeitgebern zu recherchieren.
  • Weitere Recherchemöglichkeiten: Nutzen Sie jede sich bietende Gelegenheit, um nach neuen Arbeitgebern zu recherchieren. Ihrer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. So hat jeder Branchen- und Berufszweig seinen eigenen Verband, der oft online ein Mitgliedverzeichnis veröffentlicht, so können Sie sich bei Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern und sonstigen Kammern über potentielle Arbeitgeber informieren oder Sie arbeiten das Ausstellerverzeichnis von Fachmessen durch. Ihre Möglichkeiten sind fast grenzenlos, und weil sich so wenige Bewerber die Mühe machen, kontinuierlich eine persönliche Arbeitgeber-Datenbank aufzubauen, kann Ihr Fleiß sich schnell mit Ihrer absoluten Traumstelle auszahlen.
  • Initiativbewerbung bei früherem Arbeitgeber: Manchmal musste bzw. wollte man sich aus den unterschiedlichsten Gründen von einem Arbeitgeber beruflich trennen; stellt aber nach Monaten oder Jahren wieder fest, dass die Beschäftigung bei diesem Arbeitgeber sehr gut war. Manchmal sind sogar noch dieselben Ansprechpartner oder Vorgesetzte beim Arbeitgeber beschäftigt. Wenn Sie sich als Bewerber gerade in einer Bewerbungssituation befinden und keine aktuellen Stellenangebote des früheren Arbeitgebers veröffentlicht sind, dann können Sie dennoch Kontakt mit dem früheren Arbeitgeber aufnehmen.

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Eine virtuelle Wunschstelle mit Anforderungen verfassen

Auch wenn Sie keine konkrete Stellenanzeige zur Verfügung haben, auf die Sie in Ihrer Initiativbewerbung eingehen können, ist es ratsam, sich eine virtuelle Wunschstelle zu kreieren. Dazu schreiben Sie eine Stellenbezeichnung mit einem Anforderungs- und Aufgabenprofil für eine Stelle, die Sie gerne bei Ihrem Wunscharbeitgeber ausüben möchten. Welche Anforderungen und Aufgaben hat diese virtuelle Wunschstelle nun? Das ist eigentlich nicht so schwer, denn Sie haben ja sicherlich eine ungefähre Ahnung, was für eine Stelle Sie anstreben.

Für Ihre virtuelle Wunschstelle nehmen Sie etwa fünf konkrete Stellenangebote zur Hand, in denen eine ähnliche Stelle offeriert wird, wie Sie derzeit suchen. Wenn Sie beispielsweise eine Stelle als Kaufmännischer Angestellter anstreben, aber in Ihrer Region und Ihrer Branche nicht so viele offene Stellen ausgeschrieben werden, dann recherchieren Sie nach Stellenanzeigen für Kaufmännische Angestellte in Print- und Internet-Medien, schreiben sich die jeweiligen Anforderungen heraus und ordnen sie nach Wichtigkeit. Zusammen mit Ihrer Berufserfahrung erhalten Sie so einen Anforderungskatalog Ihrer virtuellen Stelle, auf den Sie sich in Ihrer Initiativbewerbung beziehen können.

Dieses Anschreiben soll Ihnen als Muster für eine Initiativbewerbung dienen.
Auch wenn es sich "nur" um eine Initiativbewerbung handelt, sollten Sie diese nicht wahllos verschicken. Machen Sie sich mit Ihrer Wunschstelle vertraut, recherchieren Sie die üblichen fachlichen und persönlichen Anforderungen dafür. Dann können Sie Ihr Anschreiben viel individueller und aussagekräftiger gestalten.

Versetzen Sie sich bei Ihren Vorbereitungen auch immer in den Wunscharbeitgeber hinein, nutzen Sie dafür die gesammelten Informationen und stellen Sie sich Fragen wie: wie wird sich die Branche, das Umfeld oder die politische Situation (bei staatlichen Arbeitgebern) in den nächsten Jahren verändern, welche Ziele hat der Arbeitgeber, welche Aufgaben und Probleme werden neu auftreten, welche Entwicklungen sind heute schon vorhersehbar? Indem Sie sich etwas in den Arbeitgeber reindenken, erkennen Sie leichter, wie Sie mit Ihren Qualifikationen und Ihrem Fachwissen eine zukünftige Lücke fachlich schließen können.

Warum sollte der Arbeitgeber gerade Sie für Ihre Wunschstelle einstellen? Das ist die ultimative Frage, die sich der Empfänger Ihrer Initiativbewerbung stellen wird, und auf die Sie nachvollziehbare und überzeugende Antworten geben müssen. Stellen Sie sich immer als Problemlöser dar, der dem Arbeitgeber sofort helfen kann. Schreiben Sie ganz genau, als was Sie arbeiten wollen und welchen Nutzen der Arbeitgeber von Ihrer Einstellung hätte. Dann haben Sie auch mit Ihren Initiativbewerbungen Erfolg.


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Unterlagen für die Initiativbewerbung: was gehört dazu?

Dass ein Anschreiben zur Initiativbewerbung gehört, darauf können sich die meisten Bewerbungsexperten noch einigen. Aber die Meinungen gehen dann schon bei der Frage auseinander, ob eine Initiativbewerbung mit oder ohne Lebenslauf verschickt werden und wie umfangreich der Lebenslauf sein sollte. Die Faustregel lautet: ein Anschreiben und ein Lebenslauf gehören in jede Initiativbewerbung. Denn die Personaler können anhand dieser zwei Bewerbungsdokumente entscheiden, ob Sie die fachlichen Mindestanforderungen für eine Stelle beim Arbeitgeber erfüllen.

Je professioneller Sie auftreten wollen, je mehr Bewerbungsbudget Ihnen zur Verfügung steht und je wahrscheinlicher Sie eine Vakanz beim Arbeitgeber halten, desto eher können Sie auch weitere Bewerbungselemente und Bewerbungsdokumente mitschicken. Sie müssen allerdings dabei immer beachten, dass der Arbeitgeber nicht verpflichtet ist, bei Initiativbewerbungen Ihre Bewerbungsunterlagen wieder zurückzuschicken. Zudem geben Sie mit dem Versenden Ihrer Bewerbungsunterlagen sensible persönliche Daten aus der Hand, von denen Sie nicht wissen, wie damit beim Arbeitgeber umgegangen wird. Folgende Bewerbungsdokumente können Bestandteil einer Initiativbewerbung sein:

  • Deckblatt und Dritte Seite: Sie müssen überlegen, für wen Sie die Initiativbewerbung schreiben und wie viele Informationen Sie preisgeben wollen. Viele Arbeitgeber werden sicherlich keine Vakanzen haben, so dass deren Personalverantwortliche auch Ihre Initiativbewerbung erst gar nicht lesen und somit auch ein Deckblatt und eine Dritte Seite nicht wahrnehmen werden. Bei Arbeitgebern mit Vakanzen wollen die Personalverantwortlichen schnell Ihr Anliegen und die wichtigsten Informationen erfassen; eine Dritte Seite und ein Deckblatt lenken oftmals zu stark vom Wesentlichen ab. Deshalb sollten Sie solche Bewerbungsdokumente bei einer Initiativbewerbung nur mitschicken, wenn Sie wirklich wichtige Informationen enthalten und Ihre gesamten Bewerbungsunterlagen inhaltlich und ästhetisch unterstreichen und ergänzen.
  • Bewerbungsfoto: Das Versenden von Bewerbungsfotos ist immer auch eine Kostenfrage. Wenn Sie über kein hohes Bewerbungsbudget verfügen, dann ist es auch verständlich, wenn Sie keine Bewerbungsfotos mitschicken. Bewerbungsfotos sind bei Initiativbewerbungen aber vor allem bei solchen Jobs angebracht, bei denen ein häufiger Kundenkontakt besteht.
  • Zeugnisse und Nachweise: Sie brauchen auf alle Fälle nicht alle Schulzeugnisse, Ausbildungszeugnisse, Arbeitszeugnisse und sonstigen Nachweise in einer Initiativbewerbung mitsenden. Wie auch bei einer Reaktivbewerbung sollten Sie immer eine Vorauswahl treffen, indem Sie nur solche Zeugnisse und Nachweise mitsenden, die auch für die Stelle relevant sind. Bei einer Initiativbewerbung sind das vor allem Ihr letztes Arbeitszeugnis, sofern dieses mit mindestens gut bewertet wurde, und ein Nachweis über Ihren höchsten relevanten Bildungsabschluss, sofern dieser nicht schon über zehn Jahre zurückliegt.

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Tipps für das Initiativanschreiben: diese Fehler müssen Sie vermeiden!

Die Formulierung des Anschreibens für eine Initiativbewerbung unterscheidet sich nicht grundlegend von Reaktivbewerbungen. Allerdings fabrizieren viele Bewerber sowohl bei Initiativbewerbungen als auch bei Reaktivbewerbungen schwerwiegende Fehler, die die Chancen auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch minimieren. Die Fehler resultieren vor allem daraus, dass die Bewerber sich nicht ausreichend Gedanken über Ihre Qualifikationen, Stärken, Fähigkeiten und Kenntnisse machen und Ihr Profil nicht werbewirksam anpreisen können und wollen. So beginnen viele Bewerber auch gleich mit der Reinschrift, obwohl sie nur wenig Erfahrung im Schreiben von Texten haben.

Daher ist es bei einem Initiativanschreiben wichtig, dass Sie nicht Ihren kompletten Werdegang, mit Ihren erworbenen Qualifikationen und Ihren gesamten Berufserfahrungen, noch einmal auflisten. Ganz im Gegenteil: Sie müssen Ihre wichtigsten Leistungen, Stärken und Erfolge mit Bedacht auswählen, um zu überzeugen und die Passgenauigkeit darzustellen. Wenn Sie als Bewerber im Initiativanschreiben alles auflisten, was Sie können und bisher gemacht haben, dann ist das zu allgemein und unübersichtlich. Der Arbeitgeber muss stattdessen direkt im Initiativanschreiben präsentiert bekommen, welche Aufgaben und Probleme Sie beim Arbeitgeber lösen können.

Muster-Initiativbewerbung für eine Aushilfstätigkeit in einer Boutique.
Viele Fehler in Initiativbewerbungen lassen sich leicht vermeiden. Auch in einem Anschreiben für eine Aushilfstätigkeit können Sie auf Floskeln und Allgemeinheiten verzichten. Stellen Sie stattdessen Ihre wichtigsten Stärken, Kenntnisse und Erfahrungen in den Vordergrund - und formulieren Sie die daraus resultierenden Vorteile für den Arbeitgeber.

Im Folgenden finden Sie Tipps, die Sie bei der Anschreiben-Erstellung einer Initiativbewerbung unbedingt beachten sollten:

Keine Wiederholung des Lebenslaufes: Der wohl größte Fehler in einem Initiativanschreiben ist die Wiederholung des Lebenslaufes, das heißt, dass die einzelnen Stationen aus dem Lebenslauf in chronologischer Reihenfolge noch einmal ausformuliert werden. Dazu beginnen Bewerber ihr Initiativanschreiben dann häufig mit ihrem Schulabschluss, zählen alle beruflichen Stationen mit Arbeitgebernamen sowie Zeiträumen auf und erklären Entscheidungswege sowie Umwege und Auszeiten. Dabei wird das Initiativanschreiben häufig in der Vergangenheitsform geschrieben.

So ein Initiativanschreiben hat dann zwar viel Inhalt, aber es wird keine Aufmerksamkeit erzeugen, weil es nicht individuell genug auf den Personalbedarf des Arbeitgebers und auf eine Wunschstelle abgestimmt ist. Der Arbeitgeber will auf einen Blick erkennen, was Sie als Mitarbeiter leisten können. Deshalb müssen Sie sich auf das Relevante konzentrieren: auf Ihre besten Qualifikationen, auf Ihre größten Stärken, auf Ihr verwertbares Fachwissen und auf Ihre wichtigsten Erfahrungen und Leistungen Ihrer beruflichen Stationen. Während der Lebenslauf eine Darstellung der Vergangenheit ist, ist Ihr Initiativanschreiben auf die Zukunft ausgerichtet: auf die möglichen Anforderungen der Stelle.

Keine Verwendung von Ich-Sätzen: Mit einfachen Ich-Sätzen ("Ich kann", "Ich habe", "Ich bin" usw.) entstehen auch nur allgemeine Formulierungen und eintönige Sätze, aber keine überzeugenden Argumentationsmuster. Deshalb verwenden Sie statt "Ich-Sätzen" besser das Possessivpronomen "mein". Dadurch vermeiden Sie auch die Verwendung von sprachlich nicht aussagekräftigen Modal- und Hilfsverben, so dass sich Ihr Initiativanschreiben gleich viel punktgenauer liest. Mit dem Possessivpronomen "mein" zeigen Sie den Besitz an: von Ihren Qualifikationen, Ihren Berufserfahrungen, Ihren Stärken und Ihrem Fachwissen. Wenn Sie zudem die Aussagen mit einem Nutzen Ihres Könnens für den Arbeitgeber verbinden, entstehen überzeugende Formulierungen.

Stärken und Kenntnisse nicht bloß aufzählen: Ein weiterer häufiger Fehler in Initiativanschreiben ist die bloße Auflistung von allgemeinen Kenntnissen und Stärken als Aufzählungsglieder, weil so eine Auflistung oftmals beliebig und substanzlos ist. Solche allgemeinen Aufzählungen in Initiativanschreiben lesen sich dann oftmals folgendermaßen: "Ich bin flexibel, freundlich und kann selbstständig arbeiten." oder "Ich besitze gute Spanischkenntnisse, bin fit in Bürosoftware und kann gut präsentieren." Schon alleine die Verwendung von "Ich-Sätzen" führt häufig zu solchen nicht überzeugenden Formulierungen. Mit einem Verzicht auf die "Ich-Sätze" verbessern Sie auch Ihre Formulierungen.

Um bloße Aufzählungen von Kenntnissen und Stärken zu vermeiden, überlegen Sie am besten, was Sie damit überhaupt konkret aussagen wollen, wenn Sie beispielsweise über Flexibilität, Software-Kenntnisse oder Selbstständigkeit schreiben. Stellen Sie daher eine Verbindung zu den Vorteilen für den potentiellen Arbeitgeber her: welche Aufgaben können Sie mit Ihren Kenntnissen und Stärken besonders gut durchführen? Wie profitiert der Arbeitgeber davon, wenn Sie bestimmte Stärken und Kenntnisse in den Arbeitsalltag einfließen lassen?

Keine Thematisierung von Lebenslauf-Problemen: Ein Arbeitgeber wird nicht mit negativen Sachverhalten werben; ein Unternehmen wird seine Produkte nicht mit deren Nachteilen anpreisen. Warum sollten Sie es anders machen und im Initiativanschreiben auf eher negative Lebenslauf-Punkte aufmerksam machen? Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund! Sie brauchen keine Probleme oder Lücken aus Ihrem Werdegang im Initiativanschreiben thematisieren. Denn oftmals blockieren Sie gedanklich, wenn Sie darüber nachdenken, wie Sie die negativen Sachverhalte am besten "verpacken" können. Diese negativen Sachverhalte sind keine positiven Argumente, die für Sie sprechen, und haben in einem Initiativanschreiben nichts zu suchen.

Schilderung des Nutzens für den Arbeitgeber: Auch wenn Sie bei einer Initiativbewerbung keine exakten Stellenanforderungen kennen, sollten Sie eine Verbindung zwischen Ihrem Können und Ihren Qualifikationen auf der einen Seite und dem daraus resultierenden Nutzen für den Arbeitgeber herstellen. Solche Verbindungen erhalten Sie vor allem dadurch, wenn Sie sich bei der Initiativanschreiben-Erstellung fragen, welche Aufgaben und Probleme Sie beim Arbeitgeber mit Ihren Stärken, Qualifikationen und Berufserfahrungen lösen können. Alternativ oder zusätzlich können Sie auch den Nutzen darstellen, den Sie Arbeitgebern in der Vergangenheit gebracht haben: nämlich indem Sie ein paar Erfolge mit harten Fakten im Initiativanschreiben darstellen. Sie müssen überlegen, was haben Sie bei vergangenen Beschäftigungsverhältnissen besonders gut gemacht, so dass der Arbeitgeber daraus Vorteile ziehen konnte.


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Anschrift, Betreff und Anrede: der perfekte Start in die Initiativbewerbung

Mit der Recherche nach geeigneten Arbeitgebern für eine Initiativbewerbung haben Sie in der Regel auch die zugehörigen Arbeitgeber-Anschriften recherchiert. Ihre Initiativbewerbung richten Sie dann grundsätzlich eher an die Fachabteilung, weil diese den aktuellen und zukünftigen Personalbedarf am besten kennt und Ihr Leistungsprofil hinsichtlich der fachlichen Passgenauigkeit auch am besten abschätzen kann. Wenn Sie die passende Fachabteilung mit konkreten Ansprechpartner nicht ermitteln können oder Ihr Leistungsprofil grundsätzlich auch in verschiedenen Fachabteilungen gefragt sein könnte, dann richten Sie Ihre Initiativbewerbung an die Personalabteilung oder - wenn keine separate Personalabteilung vorhanden ist - an die allgemeine Arbeitgeberanschrift. Wenn ein Unternehmen inhabergeführt ist oder Ihnen ein Ansprechpartner bekannt ist, dann können Sie den konkreten Namen als Anrede benutzen. Andernfalls benutzen Sie die allgemeine Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren".

Aber was kommt nun in die Betreffzeile? Viele Bewerber schreiben einfach nur "Initiativbewerbung" in den Betreff. So ein schlichter Betreff ist allerdings ein sehr großes Manko und lässt Ihre Bewerbungsbemühungen in einem sehr schlechten Licht erscheinen. Gerade wenn der Empfänger gar nicht mit einer Bewerbung rechnet, sollte der Betreff des Anschreibens Aufmerksamkeit erzeugen und Lust auf das Weiterlesen des kompletten Anschreibens machen. Mit einem schlichten "Initiativbewerbung" werden Sie diesem Anspruch überhaupt nicht gerecht.

Im Betreff wird prinzipiell der Inhalt der Initiativbewerbung zusammengefasst. Dabei kann die Angabe des Betreffs zweizeilig erfolgen, wobei in der zweiten Zeile die Angabe eines Bezugs (zum Beispiel zu einem Telefonat) möglich ist. Um beim Empfänger die notwendige Aufmerksamkeit zu erzeugen, können Sie diese zwei Zeilen bei einer Initiativbewerbung auch ausnutzen. Außerdem wird der Betreff mit Fettdruck formatiert und die Betreffzeile beginnt nicht mit "Betreff:" oder "Betr.:". Zwischen dem Betreff und der Anrede erfolgen zwei Leerzeilen.

Wenn Sie Ihren Betreff als Schlagzeile kreieren, dann erreichen Sie die Aufmerksamkeit des Lesers. Die Schlagzeile sollte schon eine wichtige Aussage zu Ihrem Können, zu Ihrer Motivation oder zu Ihren Qualifikationen enthalten. Wenn Sie über berufliche Bildungsabschlüsse verfügen und die Initiativbewerbung sich auf diesen Beruf bezieht, dann können Sie auch einen "normalen" Betreff wie "Bewerbung als " wählen. Aber wie schon angedeutet, sorgen Sie mit einem schlagkräftigen Betreff für mehr Aufmerksamkeit:

  • "Als Ihr neuer Koch verzaubere ich Ihre Gäste ab sofort mit lukullischen Genüssen"
  • "Die Kfz-Elektronik ist mein Spezialgebiet - nutzen Sie zukünftig mein Know-how!"
  • "Meine Devise auch nach 20 unfallfreien Jahren als Berufskraftfahrer: jeden Kunden sicher ans Ziel bringen"
  • "Ihre neue Allroundkraft im Büro: fleißig, flexibel, freundlich"
  • "International erfahrene Controllerin mit überzeugenden Erfolgen im Finanzcontrolling strebt betriebswirtschaftliche Leitungsfunktion an"

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So gestalten Sie eine individuelle und aussagekräftige Einleitung

Wie Sie am besten eine Initiativbewerbung beginnen? Eigentlich ganz einfach: so wie jede andere Bewerbung auch. Aber: die meisten Bewerbungen haben bedauerlicherweise keine gute Einleitung. Deswegen sollten Sie einmal ganz grundsätzlich über aussagekräftige Einleitungssätze nachdenken. Die meisten Anschreiben enthalten nur floskelhafte und allgemeine Einleitungen, die nicht individuell sind und keine Unterscheidungskraft besitzen. So lauten dann solche Einleitungssätze oftmals folgendermaßen:

  • "Hiermit bewerbe ich mich..."
  • "Aufgrund meines bevorstehenden Wohnortwechsels bin ich auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung und dabei auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden. Deshalb möchte ich mich bei Ihnen für eine Stelle als ... bewerben."
  • "Durch eine persönliche Internetrecherche bin ich auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden."
  • "Da ich gerade arbeitslos bin und einen Nebenjob suche, bewerben ich mich bei Ihnen."
  • "Sie suchen nach einem erfahrenen Koch? Dann kann ich Ihnen weiter helfen."
  • "Aufgrund meiner Berufserfahrungen und fachlichen Kenntnisse bin ich davon überzeugt, die richtige Mitarbeiterin für Ihr Unternehmen zu sein."

Sie erkennen sicherlich selbst sehr schnell, dass Sie mit solchen Einleitungen keinen Leser überzeugen und auch keine Lust darauf machen, die gesamte Initiativbewerbung konzentriert zu lesen. Wenn Sie sich initiativ bewerben, haben Sie nur wenige Chancen, auf sich aufmerksam zu machen und erste Sympathien zu gewinnen: nämlich im Betreff und in der Einleitung. Wenn Sie bei diesen beiden Bewerbungselementen überzeugen, dann setzt sich der Empfänger auch intensiver mit Ihrer Initiativbewerbung auseinander. Also vergeben Sie diese Chance nicht!

Eine überzeugende und individuelle Einleitung zeichnet sich auch bei einer Initiativbewerbung dadurch aus, dass Sie ohne Umschweife mit Ihren stärksten Argumenten beginnen und diese Argumente mit Vorteilen für den Arbeitgeber verbinden. Zu Ihren stärksten Argumenten gehören Ihre höchste Qualifikation, Ihre relevanten Berufserfahrungen, Ihr individuelles Fachwissen und Ihre besten Stärken. Im Folgenden finden Sie Beispiele für überzeugende Initiatvbewerbungs-Einleitungen:

  • "Mit meiner langjährigen Berufserfahrung im IT-Support und meiner Kundenorientierung, die ich in Fortbildungen stetig schule, bin ich für Ihre Kunden ein vertrauenswürdiger und kompetenter Ansprechpartner, der die auftretenden technischen Probleme schnell und zuverlässig zu deren Zufriedenheit löst."
  • "Schon seit vielen Jahren verbringe ich gerne Zeit im Freien und interessiere mich für die Natur sowie den Erhalt der Umwelt. Da ich im elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb mithelfe, bringe ich auch schon wichtige biologische Kenntnisse mit. So werde ich Sie gleich mit Arbeitsbeginn tatkräftig unterstützen und einen Beitrag bei der Erhaltung und Verschönerung der Grünflächen leisten."
  • "Mit meiner Leidenschaften für Mode und meiner Aufgeschlossenheit bin ich die perfekte Ansprechpartnerin für Ihre Kundinnen, die dadurch immer wieder gerne in Ihre Boutique zurückkehren. Aufgrund meiner Berufserfahrung im Einzelhandel bringe ich auch das notwendige Fachwissen mit, um Waren verkaufsfördernd zu präsentieren und Abrechnungen fehlerfrei zu erstellen."

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Sympathien mit einem Bezug zum Arbeitgeber gewinnen?

Wichtige Voraussetzungen, um in einer Initiativbewerbung auf den Arbeitgeber einzugehen, sind die eigene Recherche über den Arbeitgeber und der vorherige telefonische Kontakt. Das kostet Zeit, aber eine an den jeweiligen Arbeitgeber individuell angepasste Initiativbewerbung erregt beim Leser mehr Aufmerksamkeit.

Allerdings herrscht in der Berater-Gilde allgemein Uneinigkeit darüber, ob in einem Anschreiben näher auf den Arbeitgeber eingegangen werden sollte. Die Fürsprecher argumentieren, dass der Bewerber damit zeige, dass dieser sich mit dem Arbeitgeber genauer auseinandergesetzt hätte und auch Initiativbewerbungen nicht wahllos verschicke. Außerdem zeige der Bewerber damit, wie wichtig ihm die Bewerbung bei genau diesem Arbeitgeber sei. Die Widersacher dagegen sind der Meinung, dass die Personaler die durch den Bewerber genannten Informationen selbst schon längst wüssten und der Informationsgehalt gegen null tendiere. Viel lieber würden Sie eine Fokussierung auf den fachlichen Fakten bevorzugen und vor allem mehr über den Bewerber mit seinen Qualifikationen, seinem Fachwissen und seinen Stärken erfahren.

Beispiel für eine Initiativbewerbung.
Wenn Sie die Sympathie für einen Arbeitgeber bekunden wollen, dann reicht es nicht aus, dass Sie schreiben: "Ihr Unternehmen gefällt mir sehr." Stattdessen müssen Sie konkreter werden, woran Sie Gefallen gefunden haben. In diesem Beispiel wird zum Beispiel kurz auf die persönlichen Erfahrungen mit dem Arbeitgeber eingegangen.

Die Personalverantwortlichen sind allerdings so unterschiedlich wie die Bewerber auch, deshalb kann es keinen einheitlichen Ratschlag zum Arbeitgeberbezug geben. Sie sollten Ihre Entscheidung über eine Bezugnahme im Anschreiben auch immer davon abhängig machen, wie speziell Ihre Informationen sind, die Sie für den Bezug nennen wollen. Wenn Ihnen nur Floskeln für den Arbeitgeberbezug einfallen, dann lassen Sie ihn aus Ihrem Anschreiben weg. Ihre Initiativbewerbung kann dann trotzdem erfolgreich sein.

Um keine Floskeln im Anschreiben zu schreiben, ist es eben auch so wichtig, mit dem Arbeitgeber vor einer Initiativbewerbung telefonischen Kontakt aufzunehmen. In einem kurzen Telefonat können Sie viele spezielle Informationen erfragen, auf die Sie dann im Anschreiben eingehen können. Den Arbeitgeberbezug platzieren Sie am besten als 2. Absatz nach der Einleitung oder vor dem Schlusssatz. Wenn Ihre Einleitung besonders kurz ist, dann können Sie die Einleitung und den Arbeitgeberbezug auch in einem Absatz zusammenschreiben. Wenn Sie den Arbeitgeberbezug zu Beginn des Anschreibens setzen, dann erfährt der Leser sofort, was Sie zur Initiativbewerbung bei genau diesem Arbeitgeber bewegt. Wenn der Arbeitgeberbezug eher zum Ende des Anschreibens platziert wird, dann stehen zuerst die Informationen zu Ihrer Person im Vordergrund.

So können Sie sich im Anschreiben zuerst für das Telefonat bedanken und sich dann auf eine Information (wirtschaftliche Erfolge, Unternehmenserweiterung, Abteilungserweiterung, Umgang mit Fachkräften, Personalbedarf) beziehen, die Sie besonders beeindruckt hat bzw. die den Arbeitgeber von anderen Arbeitgebern positiv unterscheidet. Hier finden Sie Beispiele für einen Bezug zum Arbeitgeber im Anschreiben:

  • "Ich danke Ihnen für das informative Telefonat am 06.03 sehr, welches mich zu meiner Initiativbewerbung motiviert. Mit meiner internationalen Berufserfahrungen, meinen Fremdsprachenkenntnissen und meiner interkulturellen Kompetenz arbeite ich gerne für einen Weltmarktführer, der seine jährlichen Umsätze stetig im zweistelligen Prozentbereich steigert. Dieser Erfolg beeindruckt mich enorm."
  • "Der regionalen Presse entnahm ich, dass Ihre Hotel- und Restaurant-Auszubildenden wiederholt zu den besten in Baden-Württemberg gehören. Das zeigt mir, dass ich mit meinen praktischen Erfahrungen und meiner herausragenden Leistungsbereitschaft bei Ihnen die fachliche Unterstützung bekomme, um diese betriebliche Tradition fortzusetzen."

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Mit den eigenen Kenntnissen und Leistungen überzeugen

Leider wird Schülern in Schulen und Teilnehmern von Bewerbungsseminaren ein eintöniger und wenig überzeugender Verlauf des Anschreibens beigebracht, der dazu führt, dass die hervorstechenden Kenntnisse, Leistungen und Erfolge eines Bewerbers in einer Textwüste untergehen. Aber Sie als Bewerber wollen ja gerade mit Ihren Kenntnissen, Leistungen und Erfolgen, die Sie von anderen Bewerbern unterscheiden, überzeugen. Deshalb sollten Sie nach einem individuellen und aussagekräftigen Einleitungsabsatz nicht in den üblichen Trott der Bewerbungsformulierungen verfallen! Meistens wird für den 2. Absatz des Anschreibens nämlich empfohlen, darüber zu berichten, was man gerade "macht" bzw. zuletzt "gemacht" hat. Solche Empfehlungen führen dann zu folgenden floskelhaften Formulierungen:

  • "Derzeit besuche ich die 10. Klasse der Goethe-Realschule in Berlin, die ich voraussichtlich im Juni 2015 mit dem Realschulabschluss verlassen werde."
  • "Aktuell bin ich bei XYZ als Fachangestellter für Bürokommunikation beschäftigt. Da ich mich fachlich und persönlich weiterentwickeln will, stelle ich mich Ihnen hiermit näher vor."
  • "Wie Sie meinen Bewerbungsunterlagen entnehmen können, habe ich bereits eine dreijährige Berufsausbildung zur Industriekauffrau bei der Firma ABC Services in Berlin absolviert und mit der IHK-Prüfung abgeschlossen."
  • "Weil ich zurzeit arbeitslos bin, suche ich eine neue Herausforderung in einem spannenden Umfeld."
  • "Meine schulische Laufbahn habe ich im Jahr 2013 mit der Allgemeinen Hochschulreife beendet. Daraufhin habe ich zum Wintersemester 2013/2014 ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hamburg begonnen. Obwohl mich die wirtschaftlichen Abläufe und Zusammenhänge interessieren, fehlt mir der Praxisbezug."
  • "Nach meiner Hotelfachfrau-Ausbildung wurde ich im Hotel XYZ als feste Mitarbeiterin im Rezeptionsteam übernommen, so dass ich mich aus einer ungekündigten Stelle heraus bei Ihnen bewerbe."
  • "Während meiner Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin habe ich festgestellt, dass dieser Beruf mich nicht ausfüllt, so dass ich beschlossen habe, eine zweite Ausbildung zu beginnen."

Diese Formulierungen sind eintönig und austauschbar. Was Sie aktuell machen oder zuletzt gemacht haben oder warum Sie bestimmte berufliche Entscheidungen getroffen haben, kann der Leser auch Ihrem Lebenslauf entnehmen oder in einem Vorstellungsgespräch klären. Im Anschreiben dagegen müssen Sie mit individuellen Argumenten überzeugen, die das Ergebnis Ihres Werdeganges darstellen. Wenn Sie nach der Einleitung direkt zum Punkt kommen, was Sie dem Arbeitgeber fachlich und leistungsmäßig anzubieten hätten und welchen Nutzen der Arbeitgeber von Ihrer Einstellung hätte, dann liest der Personalverantwortliche Ihr Anschreiben auch mit Aufmerksamkeit und Freude. Der Empfänger möchte in der Initiativbewerbung nicht in erster Linie Ihren Lebensweg und Ihre Entscheidungswege, sondern beruflich bewertbare und verwertbare Fakten lesen.

Wie Sie schon im Abschnitt zu den Einleitungssätzen erfahren haben, beginnen Sie Ihre Initiativbewerbung immer mit Ihren stärksten Argumenten, die immer auch auf den Bedarf des Arbeitgebers zugeschnitten sein sollten. Wenn Sie mit Ihren stärksten Argumenten beginnen, dann ist es einleuchtend, dass Sie nachfolgend nicht wieder in den üblichen Trott der Austauschbarkeit und Eintönigkeit verfallen.

Das Anschreiben ist schließlich der richtige Ort für die Darstellung des Ergebnisses Ihres Werdeganges: welche wichtigen Qualifikationen und welches Fachwissen haben Sie erworben, mit welchen Fähigkeiten und Kenntnissen unterscheiden Sie sich von den potentiellen Mitbewerbern, welche Vorteile haben Sie früheren Arbeitgebern gebracht, welche beruflichen Erfolge können Sie vorweisen, die auch für die potentielle Stelle relevant sind? Um aussagekräftige Sätze zu formulieren, stellen Sie Ihre Fähigkeiten und Leistungen immer in einem Zusammenhang mit dem jeweiligen Nutzen für den Arbeitgeber dar.

Im Folgenden finden Sie Beispiele für aussagekräftige Darstellungen der eigenen Leistungen und des eigenen Könnens:

  • "Mit Kreativität und Leidenschaft nehme ich immer wieder erfolgreich an regionalen und bundesweiten Friseur-Weiterbildungen und -Wettbewerben teil. Meine dabei erlernten Techniken setze ich gerne für Ihre Kunden ein, um sie mit modischen Frisuren zu begeistern und langfristig an Ihr Friseurgeschäft zu binden."
  • "Aufgrund meiner mehrjährigen Berufspraxis in der Auftragssachbearbeitung biete ich Ihnen mein vielfältiges kaufmännisches Know-how und einen reibungslosen Ablauf Ihrer geschäftlichen Prozesse: von der Akquise von Neukunden, über die Erfassung, Bearbeitung Fakturierung von Aufträgen, bis hin zur Rechnungserstellung und -prüfung arbeite ich effizient, fehlerlos und kundenfreundlich. Mit meiner professionellen Arbeitsweise will ich auch bei Ihnen das Ziel verfolgen, langfristige Beziehungen zu solventen Kunden aufzubauen und zu pflegen."
  • "Durch meine lehrreichen Praktika im Landschafts- und Gartenbau besitze ich die notwendigen Vorkenntnisse, um pflegerische Aufgaben für Sie eigenständig und qualifiziert durchzuführen. Mit meinen sehr guten Schulleistungen in Biologie habe ich die Basis dafür gelegt, mir neues Fachwissen während der Gärtner-Ausbildung schnell anzueignen und fachgerecht anzuwenden."

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So stellen Sie Ihre besten Stärken an Beispielen dar

Bewerber geben in ihren Initiativbewerbungen immer recht ähnliche Stärken an: Teamfähigkeit, Flexibilität, Leistungsbereitschaft oder Kommunikationsfähigkeit. Dabei ist unter Bewerbern die Vorstellung weit verbreitet, dass die bloße Aufzählung solcher Stärken schon ausreiche, damit man diese den Bewerbern auch beimisst. Aber das ist falsch! Solche Ich-Sätze wie "Ich bin flexibel, motiviert und teamfähig." oder "Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Kreativität, die ich schon oft in meinem Berufsleben gezeigt habe." sind austauschbar und nicht aussagekräftig. Sie dürfen Ihre persönlichen Stärken auch in einer Initiativbewerbung nicht einfach nur aufzählen.

Bei einer reinen Aufzählung von vielen persönlichen Stärken kann der Empfänger Ihrer Initiativbewerbung gar nicht alle aufgezählten Stärken behalten und Ihnen schließlich auch nicht zuordnen. Außerdem ist es bei einer Aneinanderreihung Ihrer Stärken für den Personalverantwortlichen schwierig, die Plausibilität und die Richtigkeit der genannten Stärken nachzuvollziehen, weil sie erst mal nur reine Behauptungen sind. Deshalb verzichten Sie guten Gewissens auf so eine einfallslose und austauschbare Aufzählung von Stärken!

Damit Sie wirklich mit der Angabe von individuellen Stärken überzeugen, müssen Sie in der Vorbereitung Ihrer Bewerbungsbemühungen intensiv darüber nachdenken, welches Ihre tatsächlichen Stärken sind, wie sich Ihre Stärken in der beruflichen Vergangenheit beispielhaft gezeigt haben und vor allem wie Sie Ihre Stärken bei der Bewältigung der Aufgaben der potentiellen Stelle einsetzen können. Dabei sollten Sie sich auf Ihre besten Stärken konzentrieren, höchstens zwei oder drei, die auch bei der potentiellen Stelle sehr gefragt sind. Für einen Personalverantwortlichen wirkt eine Darstellung von Stärken an Beispielen viel glaubhafter als eine bloße Aufzählung.

Mit einer aussagekräftigen Stärken-Formulierung erzeugen Sie Aufmerksamkeit, so dass der Empfänger Ihrer Initiativbewerbung diese auch beachtet und Sie gleich besser einschätzen kann. Nachfolgend finden Sie einige beispielhafte Stärken-Formulierungen, mit denen Sie eine Aufzählung von Stärken vermeiden:

  • "Dank meines Fachwissens und meiner Flexibilität gehört es zu meinen großen Stärken, mich schnell auf neue Arbeitssituationen einzustellen und mich problemlos in ein bestehendes Team zu integrieren."
  • "Meine besondere Stärke ist es, auch bei einem hohen Arbeitspensum und bei Zeitdruck einen kühlen Kopf zu bewahren, so dass ich Ihnen wichtige Präsentationen und Dokumente jederzeit fehlerfrei erstelle."
  • "Als Sportler bin ich besonders vital und kräftig, was ich für den Job im Lager als sehr wichtig erachte. Den körperlichen Anforderungen bei Ihnen bin ich daher mehr als gewachsen; sie bereitet mir sogar große Freude - ich setze sie gerne zum Wohle Ihres Unternehmens ein."
  • "Meine größten Stärken sind meine Leidenschaft und meine Begeisterungsfähigkeit. Mein Interesse für ästhetische und technische Details sowie meine Identifikation mit den Produkten vermittle ich authentisch den Kunden, so dass in ihnen auch diese Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit für Ihre Produkte geweckt wird."

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Im Schlusssatz zu Aktivität auffordern

Viele Initiativbewerbungen enden am Schluss so eintönig wie sie begonnen haben: "Wenn meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt haben sollte, würde ich mich über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch sehr freuen." So oder so ähnlich lauten viele Schlusssätze von Initiativbewerbungen, die keinerlei Unterscheidungskraft und Aussagekraft bieten. Sie als Bewerber wollen aber in Erinnerung bleiben; im besten Falle soll der Arbeitgeber sofort mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Um einen floskelhaften Schlussabsatz Ihrer Initiativbewerbung zu vermeiden, verzichten Sie am Schluss der Initiativbewerbung vor allem auf den Konjunktiv und integrieren direkt eine Aufforderung an den Arbeitgeber zu einer Aktivität.

Vorlage für eine Initiativbewerbung.
Am Schluss Ihrer Initiativbewerbung sollten Sie es vermeiden, einfach nur "Ich würde mich über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freuen." schreiben. Das können Sie viel besser formulieren: wie in dieser Vorlage für eine IT-Initiativbewerbung.

Bevor Sie eine Aufforderung schreiben, die der Leser Ihrer Initiativbewerbung nur mit "ja" beantworten kann, fassen Sie noch einmal kurz zusammenzufassen, was Sie fachlich an besonderen Fähigkeiten, Stärken oder Kenntnissen vorzuweisen haben und was Sie Besonderes für den Arbeitgeber leisten wollen - immer in Bezug zum vermuteten Bedarf des Arbeitgebers. Dies können Sie auch in Form einer Frage in den Schlussabsatz Ihrer Initiativbewerbung integrieren. Nachfolgend schreiben Sie dann die Aufforderung, mit Ihnen in Kontakt zu treten bzw. gleich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen.

Folgende Formulierungen sind Beispiele für aussagekräftige und individuelle Schlussabsätze:

  • "Falls Sie Ihr dynamisches Verkaufsteam um einen durchsetzungsstarken und begeisternden Fachverkäufer erweitern wollen, der gerne mit Menschen zusammenarbeitet und Kunden freundlich und fachlich versiert berät, dann nehmen Sie jetzt unter meiner angegebenen Telefonnummer Kontakt mit mir auf."
  • "Aufgrund meiner Fremdsprachenkenntnisse und meiner Auslandstätigkeiten werde ich schnell ein kompetenter Ansprechpartner für Ihre internationalen Kunden sein. Laden Sie mich jetzt zu einem Vorstellungsgespräch ein, und ich überzeuge Sie - gerne auch auf Englisch, Spanisch oder Französisch - von meinen fachlichen Kompetenzen und meiner Arbeitsweise."
  • "Wenn Ihre Betriebsabläufe auch bei Ihrem Unternehmenswachstum weiterhin reibungslos funktionieren und optimiert werden sollen, dann bin ich mit meinem Organisationstalent und meiner jahrzehntelange Berufserfahrung die richtige Mitarbeiterin für Sie. Vereinbaren Sie unter meiner Telefonnummer 0123/4567 gleich einen Gesprächstermin mit mir - und ich überzeuge Sie gerne in einem Vorstellungsgespräch."

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Unterschiedliche Bewerbungssituationen bei initiativen Bewerbungen

Initiativbewerbung aus ungekündigter Stellung: Bei einer Initiativbewerbung aus einer Festanstellung heraus besteht das größte Problem oftmals darin, dass der Bewerber den aktuellen Arbeitgeber noch nicht über seine Wechselabsichten informiert hat bzw. "nur" seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt herausfinden möchte. Zum einen kann der Bewerber dann kein aktuelles Zwischenzeugnis vorlegen, zum anderen möchte der Bewerber nicht, dass der potentielle Arbeitgeber sich beim aktuellen Arbeitgeber über den Bewerber informiert. Sie können daher in so einer Bewerbungssituation Ihr Anschreiben mit der Bitte um Vertraulichkeit ergänzen.

Initiativbewerbung aus der Arbeitslosigkeit: Wenn Sie sich aus der Arbeitslosigkeit heraus initiativ bewerben wollen, dann darf Ihr Anschreiben nicht vorrangig Ihre Arbeitslosigkeit thematisieren. Besonders eine Formulierung wie "Derzeit bin ich arbeitslos und suche eine Stelle." ist eine unnötige Floskel. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre besten Argumente, die für Sie sprechen. Bei einer aktuellen Arbeitslosigkeit bietet es sich erst recht an, systematisch nach möglichen Vakanzen zu forschen, indem Sie in Branchenbücher nach Arbeitgebern für Ihren gewünschten Beruf recherchieren und dort telefonisch nachfragen.

Initiativbewerbung aus der Elternzeit: Bei einer Initiativbewerbung nach der bzw. aus der Elternzeit besteht die eigentliche Problematik für die Frauen darin, dass sie gerne ihren Nachwuchs halbtags betreuen wollen und deshalb eine Teilzeitstelle suchen, die beim aktuellen Arbeitgeber nach der Rückkehr aus der Elternzeit nicht angeboten wird. Oftmals geht mit einer Rückkehr aus der Elternzeit nicht nur der Wunsch nach einer Arbeitszeitreduzierung, sondern auch nach einer beruflichen Veränderung oder Weiterentwicklung einher. Wobei es erfolgsversprechender ist, sich erst mal um einen vergleichbaren Job wie vor der Elternzeit zu bewerben, um schnell wieder beruflich Fuß fassen zu können.

Für junge Mütter ist dabei besonders wichtig, dass sie im Anschreiben der Initiativbewerbung ihre beruflichen Qualifikationen, Kenntnisse, Stärken und Fähigkeiten thematisieren. Denn viele Frauen neigen zu dem Kunstgriff, die Betreuung von Kindern mit Stärken wie Organisationstalent und Managementfähigkeiten anzupreisen. Beginnen Sie aber Ihr Anschreiben nicht mit Formulierungen wie: "Ich bin 35 Jahre alt, lebe in einer festen Partnerschaft und habe eine Tochter. Seit der Geburt meiner Tochter im April 2014 bin ich Hausfrau und habe dabei meine Organisationsfähigkeit sowie meine Flexibilität unter Beweis gestellt. Nun möchte ich meine Fähigkeiten dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stellen."

Solche Formulierungen sind der falsche Weg. Sie haben schließlich Bildungsabschlüsse, Berufserfahrungen und Weiterbildungen vorzuweisen. Das ist Ihr Fundament, darauf bauen Sie wieder auf. Die kurze Pause durch die Elternzeit hindert Sie nicht daran, schnell an Ihre früheren Leistungen anzuknüpfen. Stellen Sie immer die fachlichen Gemeinsamkeiten zwischen bisheriger und potentieller Beschäftigung heraus.

Initiativbewerbung aus der Zeitarbeit: Mit einer Initiativbewerbung aus der Zeitarbeit verfolgen die Bewerber in den meisten Fällen das Ziel, beim Leiharbeitgeber eine Festanstellung zu erhalten. Wenn Sie als Bewerber schon einen Einblick in die Arbeitsaufgaben, in den Betriebsablauf und in das Betriebsklima bekommen haben, dann sollte Ihr Anschreiben hauptsächlich diese Themen aufgreifen. Stellen Sie dar, wie Sie mit Ihren Qualifikationen, Ihrem Fachwissen und Ihren Stärken schnell und professionell für den Arbeitgeber wichtige Aufgaben bearbeitet, fachliche Probleme gelöst und sich gut ins Kollegium integriert haben. Es ist ferner durchaus sinnvoll, wenn Sie vorher mit dem Vorgesetzten bzw. mit Mitarbeitern der Personalabteilung sprechen, ob eine Übernahme in absehbarer Zeit möglich wäre.

Initiativbewerbung für ein Praktikum: Je nachdem welche Art von Praktikum Sie absolvieren wollen, kann es sinnvoll sein, sich initiativ um ein Praktikum zu bewerben. In der Praxis ist die Initiativbewerbung für ein Praktikum sogar am erfolgreichsten, weil viele Arbeitgeber Praktikanten suchen, aber nicht kontinuierlich die Praktikumsstellen ausschreiben. So ist beispielsweise eine Initiativbewerbung für ein Schülerpraktikum oder ein Pflichtpraktikum im Rahmen eines Studienganges sehr üblich.

Initiativbewerbung für mehrere Bereiche: Da ein Bewerber nicht wissen kann, welche Berufe beim Arbeitgeber grundsätzlich gesucht werden, wie die exakten Stellenbezeichnungen lauten und welche konkreten Aufgaben eine Fachkraft zu übernehmen hat, ist eine Initiativbewerbung für mehrere Bereiche eine übliche Vorgehensweise. Sie sollten es allerdings unterlassen, sich in einer Initiativbewerbung für mehrere Bereiche, Jobs oder Berufe zu bewerben, die sich in Ihren fachlichen Anforderungen stark unterscheiden, weil sich Ihre Erfolgschancen damit nicht erhöhen. Vielmehr gewinnt der Arbeitgeber dann schnell den Eindruck, dass der Bewerber nicht so recht weiß, was er will, und dass der Bewerber in keinem Fachgebiet wirklich gut ist.

Initiativbewerbung für Ausbildung: Für einen Arbeitgeber bedeutet die Durchführung einer Ausbildung immer die Beachtung von rechtlichen Regeln und (arbeits-)organisatorischen Aufwand. Wenn ein Arbeitgeber sich dazu entschieden hat, einen Ausbildungsplatz anzubieten, dann wird er diesen auch öffentlich ausschreiben. Mit einer Initiativbewerbung für eine Ausbildung bewegen Sie normalerweise keinen Arbeitgeber, einen zusätzlichen Ausbildungsplatz zu schaffen. Deswegen sollten Sie als Ausbildungssuchender Ihre Ressourcen auf die Bewerbung für ausgeschriebene Ausbildungsplätze konzentrieren. Für eher seltene Ausbildungsberufe können Sie allerdings mögliche kleine Ausbildungsbetriebe, vor allem im handwerklichen Bereich, direkt auf Vakanzen ansprechen. Oftmals finden solche kleinen Ausbildungsbetriebe aufgrund des Fachkräftemangels und der demographischen Entwicklung keine passenden Auszubildenden und haben die öffentliche Suche nach Auszubildenden eingestellt. Das ist Ihre Chance!


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Telefonischer Kontakt mit Arbeitgebern: Vorbereitung und Nachbereitung

Wenn Sie in Frage kommende Arbeitgeber recherchiert haben, dann ist es wichtig, auch einen dazugehörigen Ansprechpartner herauszufinden. Denn zum einen können Sie mit einem passenden Ansprechpartner Ihre Initiativbewerbung persönlicher gestalten und zielgerichteter verschicken. Zum anderen können Sie vor dem Versenden der Initiativbewerbung schon den passenden Ansprechpartner beim Arbeitgeber telefonisch kontaktieren. Wobei es durchaus auch die entgegengesetzte Meinung gibt, dass der Bewerber erst die Initiativbewerbung verschicken sollte, um dann nach etwa zwei Wochen telefonisch beim Arbeitgeber nachzufragen.

Der Vorteil des vorherigen telefonischen Kontaktes mit dem Arbeitgeber liegt allerdings darin, dass das Telefonat Ihnen schnell und präzise wertvolle Informationen darüber liefert, welchen Personalbedarf es dort kurz- und mittelfristig gibt. Außerdem können Sie dabei erfahren, welche Fachkräfte mit welchen Fähigkeiten genau gesucht werden oder welche zukünftigen Entwicklungen beim Arbeitgeber im Fokus stehen. Mit einem Telefonat erhalten Sie also ganz exklusive Informationen, so dass Sie Ihre Initiativbewerbung darauf abstimmen können.

Der passende Ansprechpartner bei einem Arbeitgeber ist in erster Linie ein Mitarbeiter aus der gewünschten Fachabteilung bzw. der Leiter einer kleineren Betriebsstätte (zum Beispiel Filialen). Denn diese Fachkräfte sind genauestens über die interne Mitarbeiterentwicklung und den kurz- bis mittelfristigen Personalbedarf informiert. Sie können bei einer Initiativbewerbung auch leichter erkennen, ob Ihr fachliches Leistungsangebot zu den Anforderungen beim Arbeitgeber passt.

Da mit dem Telefonat schon Ihre Überzeugungsarbeit beginnt, bereiten Sie sich am besten intensiv auf so einen telefonischen Kontakt vor. Denn wenn Sie die Erfolgschancen Ihrer Initiativbewerbung erhöhen wollen, reicht es nicht aus, einfach nur Ihren Namen zu nennen und nach freien Stellen zu fragen. Mit dieser Vorgehensweise erzielen Sie kein Interesse an Ihrer Person und Ihrer Mitarbeit, da sich so eine Anfrage nicht von zig anderen Anfragen unterscheidet. Sie müssen stattdessen gleich für sich werben und Ihre Qualifikationen, Ihr Fachwissen und Ihre Stärken "verkaufen" - kurz, aber prägnant. Sagen Sie auch, warum Sie sich so sehr für diesen Arbeitgeber interessieren. Dann müssen Sie sich vorher ausgiebig über diesen Arbeitgeber informieren.

Mit einem Telefonat können Sie also vorfühlen, ob der Arbeitgeber Initiativbewerbungen gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt ist und ob es einen absehbaren Personalbedarf gibt. Je nach Art der Antworten können Sie dann leichter entscheiden, ob eine Initiativbewerbung sinnvoll ist. Durch ein Telefonat können Sie auch leichter herausfinden, wer der richtige Ansprechpartner für Ihre Initiativbewerbung ist.

Obwohl sich viele Bewerber als kommunikativ einschätzen, scheuen die meisten Bewerber das Telefonat. Aber einen direkteren Weg für die Informationsgewinnung und Kontaktanbahnung gibt es nicht. Viele Bewerber sind verunsichert und wollen die Mitarbeiter nicht stören. Aber die Telefonnummer wird ja nicht umsonst angegeben; sie ist tatsächlich zum Telefonieren gedacht. Natürlich können Sie eine Anfrage auch per E-Mail stellen, aber die Beantwortung dauert oftmals länger und es entwickelt sich ein zeitraubender Schriftwechsel, weil das direkte Feedback fehlt.

Sie stören mit einem Telefonat eigentlich nur dann, wenn Sie nicht schnell zum Punkt kommen und keine verwertbaren Informationen weitergeben. Deshalb ist die Vorbereitung auf das Telefonat das A und O. Die Sicherheit beim Telefonieren holen Sie sich übers Telefonieren. Mit jedem Telefonat werden Sie schnell souveräner und routinierter, so dass Sie Ihr Anliegen besser vortragen können.

So können Sie sich beispielsweise aufschreiben, was Sie während des Telefonats sagen wollen. Machen Sie einfach eine Gliederung (Begrüßung, Vorstellung, Anliegen, Rückfragen) mit ein paar Formulierungen, ohne dass Sie diese Formulierungen auswendig lernen. Achten Sie auch auf Ihre Stimmung und Ihr Auftreten beim Telefonieren: Sie sollten nur von zuhause bei Ruhe telefonieren; stehen Sie zudem auf, so dass Ihre Stimme kräftig klingt. Weitere Tipps rund ums richtige Telefonieren erhalten Sie hier:

  • Telefonieren, aber richtig!: Dieser Artikel stellt Ihnen die wichtigsten Regeln rund ums Telefonieren vor. Die kurze Formel für gute Telefonate lautet: Freundlich, verbindlich, kurz und auf das Wesentliche beschränkt.
  • Effektive Vorbereitung auf Telefonate (pdf-Dokument): In diesem Dokument finden Sie einen beispielhaften Gesprächsleitfaden, wie Sie sich auf ein aktives Telefonat effektiv vorbereiten können. Nutzen Sie dieses Beispiel und entwickeln Sie Ihren eigenen Gesprächsleitfaden für die telefonische Kontaktaufnahme mit potentiellen Arbeitgebern.
  • Professionell telefonieren (pdf-Dokument): Hier bekommen Sie viele Informationen über die einzelnen Gesprächsphasen mit ihren Bestandteilen und über die Nachbereitung eines telefonischen Kontaktes. Diese Informationen sind für ein beruflich-professionelles Telefonat unabdingbar.
  • Perspektivenwechsel: Telefonat aus Sicht des Angerufenen: In diesem Artikel bekommen Sie vor allem Tipps, wie Angerufene mit Anrufern umgehen können. Durch diesen Perspektivenwechsel lernen Sie auch etwas über Ihr eigenes Telefonverhalten und mögliche Fehlerquellen beim Telefonieren. Unbedingt empfehlenswert!

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Nachfragen nach dem Bearbeitungsstand: so bleiben Sie in Kontakt

Bei Initiativbewerbungen gibt es im Durchschnitt weniger Rückmeldungen als bei Reaktivbewerbungen. Darüber sollten Sie sich bewusst sein, damit Sie nicht gefrustet sind, wenn Sie weder eine Eingangsbestätigung noch ein anderes Lebenszeichen des Arbeitgebers erhalten. Sie sollten nicht gebannt auf eine Antwort warten, sondern Ihre Bewerbungsbemühungen stetig vorantreiben. Falls Sie keine Reaktion bekommen, dann wurde Ihre Initiativbewerbung nicht beachtet bzw. es gibt bei diesem Arbeitgeber in absehbarer Zeit keine Vakanzen. Der Eingang einer Initiativbewerbung wird nur in den seltensten Fällen bestätigt. Allerdings sollten Sie den einmal hergestellten Kontakt zum Arbeitgeber pflegen und noch einmal selbst aktiv werden.

Denn wenn Sie noch keine endgültige Absage bekommen haben und nähere Informationen bekommen wollen, dann fragen Sie nach einem bestimmten Zeitraum noch einmal nach. Die Frage ist bei den meisten Initiativbewerbungen allerdings, wann und wo Sie nachhaken können. Wenn Sie Ihre Initiativbewerbung nicht an einen konkreten Ansprechpartner und/ oder einen kleineren Arbeitgeber versendet haben, dann ist eine Nachfrage fast aussichtslos, denn Sie müssten sich erst beim Arbeitgeber durchfragen. Andernfalls können Sie nach zwei oder drei Wochen bei dem Ihnen bekannten Ansprechpartner anrufen, um zu erfragen, ob Ihre Initiativbewerbung eingegangen ist und ob seitens des Arbeitgebers Interesse an Ihrer Mitarbeit besteht.

Wenn Sie eine positive Antwort erhalten, dann besprechen Sie das weitere Vorgehen, zum Beispiel welche weiteren Bewerbungsunterlagen Sie zusenden sollen und wann Ihnen die nächsten Entscheidungen mitgeteilt werden. Bei einer negativen Antwort können Sie darüber hinaus dem Arbeitgeber erlauben, Ihre Initiativbewerbung zu behalten, um vielleicht später darauf zurückzukommen. Falls Sie dann in den folgenden Monaten nicht anderweitig ein Beschäftigungsverhältnis eingehen, können Sie durchaus nach drei bis sechs Monaten noch einmal Kontakt aufnehmen, um mitzuteilen, dass Sie weiterhin an einer Mitarbeit interessiert sind. Weisen Sie dabei noch einmal auf Ihre frühere Initiativbewerbung hin und stellen Sie kurz Ihre wichtigsten Argumente dar.


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Der Lebenslauf für eine Initiativbewerbung

Das Anschreiben und der Lebenslauf einer Initiativbewerbung sollten inhaltlich und ästhetisch eine Einheit bilden. Hier finden Sie weitere Informationen zur Gestaltung des Lebenslaufes:


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Weitere Informationen zur Initiativbewerbung


 
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